Halbleiterindustrie
Intel will Teile der Kommunikationsaktivitäten verkaufen

Intel plant sich von wesentlichen Teilen ihres Kommunikationsgeschäfts trennen. Wie das "Wall Street Journal" am Dienstag unter Berufung auf mit der Situation vertraute Kreise schreibt, fällt darunter das Geschäft mit Applikationsprozessoren für Software in Handys sowie Halbleiter für Netzwerk-Bausteine.

HB SAN FRANCISCO. Diese zwei Geschäftsbereiche sind Bestandteil der einstigen Diversifikationsbestrebungen der Intel Corp. Santa Clara. So hatte das Unternehmen während des Internet-Booms für mehr als 10 Milliarden Dollar zugekauft, um sich Geschäftsfelder außerhalb der klassischen PC-Industrie zu erschließen. Nun sei es vor allem der harte Wettbewerb, der Intel dazu zwinge, sich wieder auf sein Kerngeschäft zu konzentrieren, schreibt das "Wall Street Journal".

Eine mit der Situation vertraute Person sagte, Intel sei jüngst an potenzielle Käufer ihrer Kommunikationsprodukte herangetreten, darunter Elektronikkonzerne und Finanzdienstleister. Ein Intel-Sprecher wollte sich zu einem möglichen Verkauf nicht äußern.

Die Kommunikationsaktivitäten von Intel haben im Jahr 2004 bei Umsätzen von 5 Milliarden Dollar einen operativen Verlust von 791 Millionen Dollar verzeichnet. Für das Jahr 2005 hat Intel keine separaten Zahlen für das Kommunikationsgeschäft mehr vorgelegt.

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