Halbleiterkonzern
Infineon hebt die Prognose an

Um rund 400 Prozent stieg in diesem Jahr der Kurs der Infineon-Aktie. Ein Beleg dafür, dass die Anleger dem Chipproduzenten zutrauten, auch auf Dauer gesichert zu sein. Heute hat das Münchener Unternehmen noch einmal einen positiven Ausblick nachgelegt und Kurspflege betrieben.
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HB MÜNCHEN. Der Halbleiter-Hersteller Infineon hat seine Geschäftsprognose für das laufende erste Quartal 2009/10 angehoben. Der Umsatz werde um einen hohen einstelligen Prozentsatz zum Vorquartal zulegen, teilte der Dax-Konzern am Dienstag in Neubiberg bei München mit.

Daraus ergebe sich eine hohe einstellige Gewinnmarge im operativen Geschäft. Vorstandschef Peter Bauer erklärte die Entwicklung mit dem derzeit positiven Branchenumfeld und Einsparungen. Unter anderem im Autochipbereich habe es hohe Erlöse gegeben.

Der notorisch defizitäre Chip-Konzern hatte zuvor für die Monate Oktober bis Dezember - bei Infineon das erste Quartal - stabile Ergebnisse zum Vorquartal angekündigt. Damit hätte der Umsatz in etwa bei 855 Mio. Euro und die Spartenergebnisse zusammen bei 52 Mio. gelegen. An der Börse stiegen Infineon-Aktien am Dienstag um rund drei Prozent auf 3,83 Euro und waren damit größter Gewinner im Leitindex Dax.

Auch für das Gesamtjahr 2009/10 hatte sich Infineon zuletzt so zuversichtlich wie lange nicht mehr geäußert. Der Umsatz soll um mindestens zehn Prozent zulegen. Zudem wird der erste Jahresgewinn seit 2004 angepeilt, eine Dividende erwogen.

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