„Hallo Magenta“ Telekom fordert Alexa heraus

Amazon beherrscht den Markt für smarte Laufsprecher. Nun will auch die Deutsche Telekom in das Geschäft einsteigen. Mit einem eigenen Lautsprecher will der Konzern Echo und Google Home kontern.
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Telekom: Deutsche Telekom fordert Amazons Alexa heraus Quelle: Reuters
„Hallo Magenta“

Der Lautsprecher der Telekom soll mehr Datensicherheit bieten als die US-Konkurrenz.

(Foto: Reuters)

BonnDie Deutsche Telekom will mit einem eigenen vernetzten Lautsprecher Amazon, Google und Apple Konkurrenz im Haushalt machen. Das Gerät soll ähnlich wie Alexa, Siri & Co. auch einen eigenen Sprachassistenten bekommen, der auf den Zuruf „Hallo Magenta“ reagiert, kündigte der Bonner Konzern am Montag an.

Die Telekom will dabei unter anderem mit einer engen Verzahnung mit hauseigenen Diensten wie dem Fernsehangebot EntertainTV punkten - sowie ihrer Infrastruktur wie Router. Mit ihnen soll sich der Lautsprecher direkt verbinden, um Anrufe zu übernehmen. Außerdem spielt der Konzern die Datenschutz-Karte aus: „Die Server befinden sich ausschließlich in Deutschland und unterliegen damit dem strengen deutschen Datenschutzrecht.“

Entwickelt werde das Geräte gemeinsam mit Forschern des Fraunhofer Instituts für Digitale Medientechnologie aus Oldenburg, hieß es. Sie seien für das Zusammenspiel von Mikrofonen und Lautsprechern sowie die Akustik verantwortlich. Das Gerät soll im ersten Halbjahr 2018 in Deutschland auf den Markt kommen.

Alexa bekommt Konkurrenz
Schnörkelloses Design
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Mit seiner kompakten Form und seinem schnörkellosen Design fügt sich der Lautsprecher unauffällig in die Küche oder ins Wohnzimmer ein. Zum Vergleich: ...

Größenvergleich mit Amazon Echo
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Amazon Echo hat fast die Ausmaße einer Flasche Wein und wirkt aufgrund des zylindrischen Designs deutlich wuchtiger.

Austauschbare Unterseite
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Die Schale an der Unterseite lässt sich austauschen. In Deutschland sind die Farben „Schiefer“ (Hellgrau), „Carbon“ (Anthrazit) und Kupfer im Angebot.

Lautsprecher im Inneren
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Unter der Schale sind die Lautsprecher montiert. Einen kleinen Raum füllen sie locker mit Klang – für die meisten Hörer reicht das aus, Audiophile werden allerdings höhere Ansprüche haben.

Bedienung der Touch-Oberfläche
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Der Lautsprecher wird mit Sprachbefehlen gesteuert, über die berührungsempfindliche Oberfläche können Nutzer aber zumindest die Wiedergabe stoppen und die Lautstärke einstellen.

Mikrofon ausschalten
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Damit Google Home auf Zuruf reagiert, muss das Mikrofon permanent eingeschaltet sein. Es lässt sich aber mit einem Knopfdruck aus- und wieder einschalten.

Steuerung per App
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Einige Dinge lassen sich noch nicht per Sprache regeln – bestimmte Einstellungen werden daher per App vorgenommen. Etwa auf welchen Musikanbieter das Gerät zugreifen soll.

Amazon hat den Markt mit seinen Echo-Lautsprechern und der Sprachassistentin Alexa praktisch im Alleingang etabliert. Google legte im vergangenen Jahr mit seinem Konkurrenz-Modell Home mit integriertem Google Assistant nach. Apple steht in den Startlöchern mit seinem HomePod-Lautsprecher, der nach bisherigen Ankündigungen zunächst Ende des Jahres in den USA auf den Markt kommen soll.

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  • dpa
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