Handelsblatt-Event

Das Zuhause reist mit um die Welt

Wie wandelt sich das Verhältnis von Alltag und Urlaub in der Digital-Transformation? Das „Pop-Up-Studio“, ein Team aus Handelsblatt-Redakteuren und Kreativen der Agentur Huge, spricht mit Branchenexperten.
Das „Pop-Up-Studio“ zu Besuch bei Trivago: Sydney Burdick von Trivago, Sophie Kleber von Huge und Handelsblatt-Redakteurin Britta Weddeling (v.l.n.r.).
Handelsblatt-Event

Das „Pop-Up-Studio“ zu Besuch bei Trivago: Sydney Burdick von Trivago, Sophie Kleber von Huge und Handelsblatt-Redakteurin Britta Weddeling (v.l.n.r.).

DüsseldorfWer in den Urlaub fährt, sucht Entspannung. Das sollte man meinen. Stimmt nicht unbedingt, meint Sydney Burdick von Trivago. Zu den häufigsten Suchanfragen des Reiseportals gehöre ihrer Erfahrung nach ausgerechnet eine Sache: Wifi. Offenbar wollen die meisten Touristen auf Reisen den Kontakt nach Zuhause nicht komplett abbrechen.

Auf diese Weise verwandelt sich das Smartphone zum tragbaren Zuhause und zum Tor der Welt, lernt das „Pop-Up-Studio“. Das Bedürfnis, das Smartphone ständig bei sich tragen zu wollen, bedient eine neue Branche: Wir hören unsere Musik (Spotify, Apple Music), schauen unsere TV-Serien (Netflix, Amazon Prime, Watchever) und erzählen der Welt permanent und live von unseren Erlebnissen im Urlaub,  verewigt in den sozialen Netzwerken oder der ständig erreichbaren Cloud.

Am zweiten Tag beschäftigt sich das Team aus Handelsblatt-Redakteuren und Strategen der US-Agentur Huge mit dem Verhältnis zwischen Alltag und Urlaub. Zu Besuch ist es bei Trivago, das längst kein Start-up mehr ist: Ein Teil der 750 Angestellten musste inzwischen in das Nachbargebäude im Düsseldorfer Norden ausgelagert werden. Räume wie der „Skatepark“ oder ein „Music Room“ versprechen Ablenkung, in der Küche steht eine Müsli-Bar. So wie Trivago den Arbeitsalltag seiner Mitarbeiter komfortabel gestalten will, hat das die Hotelsuchmaschine auch für die Reisebranche vor.

Wie wandelt sich der Tourismus in Zeiten der digitalen Transformation? Das ist die Frage, die sich das „Pop-Up-Studio“ an zweiten Tag stellt. Dabei handelt es sich um ein ungewöhnliches Format, eine Mischung aus Konferenz und Recherche-Reise. Intensive Gespräche dienen dazu, Themen aufzugreifen und sie durch den Filter verschiedener Perspektiven laufen zu lassen. Dabei entsteht zu jeder These eine Gegenthese und zu jedem Blickwinkel eine andere Herangehensweise.

Der Trend: Lieber im Zuhause eines anderen als im Hotel wohnen
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