Handy-Pläne untermauert
Google bietet in den USA für Mobilfunk-Frequenzen

Google untermauert seine Handy-Pläne mit einem milliardenschweren Gebot bei der Versteigerung von Mobilfunk- Frequenzen in den USA. Der Internet-Riese wird sich an einer Versteigerung von Sendefrequenzen im 700- Megahertz-Band mit einem Startpreis von 4,6 Milliarden Dollar beteiligen. Nun wird spekuliert, was der Konzern mit den Frequenzen vorhat.

HB MOUNTAIN VIEW. Google hatte Anfang November ein offenes Handy-Betriebssystem mit dem Namen Android angekündigt, das in einer Allianz mit Geräteherstellern und Netzbetreibern im kommenden Jahr am Markt etabliert werden soll.

Der Internet-Konzern machte keine Angaben darüber, was genau er mit den Frequenzen vorhat. Mit eigenen Mobilfunk-Frequenzen kann Google selbst als Netzbetreiber für Handy-Telefonie und mobiles Internet auftreten. "Die Verbraucher verdienen mehr Wettbewerb und Innovation als sie in der heutigen Mobilfunk-Welt haben“, sagte Google -Chef Eric Schmidt. Die Regeln sind so, dass unabhängig davon, wer die Auktion gewinnt, die Frequenzen für alle mobilen Geräte und Software offen sein würden, betonte Google. Google dürfte bei der Versteigerung gegen die großen Mobilfunk-Betreiber wie AT&T oder Verizon Wireless antreten.

Erste Berichte über eine Beteiligung von Google bei der Auktion hatte es bereits vor einigen Wochen gegeben. Einige Branchenbeobachter hatten daraufhin spekuliert, es könne sich auch nur um eine Verhandlungstaktik des Internet-Konzerns handeln, um in Gesprächen mit Mobilfunk-Anbietern bessere Konditionen für die Android-Plattform zu erreichen. Google hat dank seiner dominierenden Position in der Online-Werbung Mrd. Dollar für Investitionen frei. Man biete alleine, ohne Partner, betonte das Unternehmen.

Das Frequenz-Band wird durch den Übergang zu digitalen Fernsehübertragungen in den USA frei. Der Start der Versteigerung ist für den 24. Januar angesetzt.

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