Handyausrüster macht Verlust
Balda sieht rot

Auch wenn dies offiziell nicht bestätigt wird, in Deutschland war die Balda AG über ein Joint-Venture an der Entwicklung des iPhones beteiligt. Im Gegensatz zu Apple kann der Handyausrüster derzeit jedoch nicht glänzen. Balda ist im ersten Halbjahr nämlich in die roten Zahlen geraten.

HB DÜSSELDORF. Vor Zinsen und Steuern (Ebit) sei im fortgeführten Geschäft ein Verlust von 4,5 Mill. Euro angefallen nach einem Gewinn von 5,4 Mill. Euro vor Jahresfrist, teilte das Unternehmen am Mittwoch in Bad Oeynhausen mit. Der Verlust vor Steuern lag bei 10,6 (Vorjahr: minus 0,3) Mill. Euro, nach Steuern bei 11,2 (Vorjahr: plus 4,0) Mill. Euro. Balda begründete den Fehlbetrag mit gestiegenen Abschreibungen und Finanzierungskosten. Der Umsatz legte in den ersten sechs Monaten um 19 Prozent auf 103,1 Mill. Euro zu.

Balda hofft im weiteren Jahresverlauf auf ein stärkeres Wachstum und bekräftigte seine Ziele: Der Vorsteuergewinn soll 2008 35 Mill. Euro erreichen, der Umsatz 414 Mill. Euro. Der Vorstand schränkte indes ein, Projektverschiebungen sowie rückläufige Abrufe eines Kunden, der zuletzt eine Gewinnwarnung veröffentlicht habe, könnten den Umsatz schmälern. Zudem nehme der Preis- und Wettbewerbsdruck zu.

Balda war im vergangenen Jahr nach dem Rückzug der Handybranche aus Europa ins Straucheln geraten und verbuchte einen Verlust von 73 Millionen Euro. Auch die geplante Trennung des hoch defizitären Europa-Geschäftes missglückte zunächst.

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