Handyhersteller
Microsoft und Nokia wollen bald zurückschlagen

Der Herbst des Smartphone-Showdowns hat begonnen. Gemeinsam mit Microsoft will Nokia auf dem Smartphone-Markt zurückschlagen. Noch in diesem Quartal kommen die ersten Geräte auf den Markt.
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HelsinkiDer strauchelnde finnische Handyriese Nokia bringt noch in diesem Quartal erste Smartphones mit dem Microsoft -Betriebssystem Windows auf den Markt. Dies kündigte Nokia-Chef Stephen Elop am Dienstag auf einer Messe in Helsinki an. Bisher war erwartet worden, dass der Konzern Ende Oktober in London lediglich ein Mobilfunktelefon auf Windows-Basis vorstellt, um damit seine Aufholjagd einzuleiten. Elops sprach nun aber im Plural von Produkten, die in den Handel kämen.

Nokia kämpft mit allen Mitteln um die Spitzenposition unter den Handyherstellern, die Apple und Google dem landjährigen Branchenprimus streitig machen. Apple wird dem Vernehmen nach am Dienstagabend die fünfte Version seines Kassenschlagers iPhone vorstellen. „Es ist unsere Überzeugung, dass es eine eindeutige Chance für ein alternatives System gibt“, sagte Elop, der seit rund einem Jahr den finnischen Konzern führt. Nokia hat Anfang des Jahres angekündigt, künftig mit Microsoft zusammenzuarbeiten. Damit kehrt das Unternehmen seinem eigenen Betriebssystem Symbian den Rücken.

Passend dazu hatte Microsoft bereits den Herbst der Entscheidungen auf dem Markt für Smartphones mit seinem bislang größten Softwareupdate eröffnet. Das Update mit dem Codenamen „Mango“ fügt dem Microsoft-System über 500 neue Funktionen und Verbesserungen zu. Neben Apples iPhone und Googles Android ist nur noch Platz für eine weitere bedeutende Mobilfunkplattform. Die Kontrahenten um Platz drei in der Gunst der Mobilfunkanbieter sind Blackberry und Microsoft - dem Verlierer droht die Bedeutungslosigkeit.

Der Zeitpunkt für Microsofts und Nokias Angriff scheint günstig: Rivale Blackberry hat im Juli eine Reihe neuer Geräte vorgestellt, die jedoch nicht mehr bieten als das, was iPhone und Android seit Jahren bieten. Der Marktanteil ist laut Marktforscher Gartner auf nur noch zwölf Prozent abgerutscht. Im vierten Quartal 2009 lag er noch bei 20 Prozent. Der Umstieg auf das modernere Betriebssystem QNX ist erst 2012 in Sicht.

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Markterfolg von Microsoft bislang bescheiden

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  • Dumm gelaufen für Nokia - sich an MS verkauft, dann von einem EX-MS Chef auch noch "beraten" lassen, das ist ja wohl ein Witz! Der Abstieg begann, als die von D nach Rumänien verlagerten. Jetzt werden dort wieder 3500 Arbeitsplätze plattgemacht. Nokia demontiert sich Schritt für Schritt. Ein typisches Beispiel für die Überheblichkeit eines erfolgreichen Großkonzerns.

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