Hasso Plattner: „Die 100 Milliarden müssen wir knacken“

Hasso Plattner„Die 100 Milliarden müssen wir knacken“

SAP-Mitgründer Hasso Plattner gibt sich optimistisch. Die Eigenständigkeit der SAP sei gesichert, das Unternehmen sei aus der raus aus der „Spekulationszone“. Beim Börsenkurs gebe es noch Potenzial nach oben.
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Der Mitgründer und –Aufsichtsratschef des deutschen Software-Konzerns SAP, Hasso Plattner, sieht die Eigenständigkeit des Konzerns mittelfristig gesichert. „Ich glaube, wir sind klar aus der Spekulationszone heraus, die wir vor einigen Jahren erlebt haben“, sagte Plattner der Wirtschafts- und Finanzzeitung Handelsblatt (Montagsausgabe). 2009 war SAP unter Druck geraten. Es fehlten Innovationen, die Kritik der Kunden an den hohen Kosten wuchs. Die Aktie der SAP kam unter Druck, und Gerüchte über eine Übernahme etwa durch Microsoft oder IBM machten die Runde.

Mittlerweile wird SAP an der Börse mit umgerechnet 97 Milliarden Dollar bewertet, doppelt so viel wie noch vor drei Jahren. „Die 100 Milliarden müssen wir auch noch knacken“, sagte Plattner der Zeitung. SAP hatte am vergangenen Donnerstag bekannt gegeben, dass seine neue und schnelle Datenbanktechnik Hana nun auch für alle SAP-Programme verfügbar sind.

Laut Plattner beträgt der technologische Vorsprung zu traditionellen Datenbank-Anbietern etwa eineinhalb Jahre. „Manche sagen sogar, er vergrößert sich, weil wir täglich lernen. Unsere Datenbank gibt es ja schon, sie wird bereits von vielen Kunden eingesetzt“, zitiert die Zeitung den Aufsichtsratschef der SAP.

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