Hauptversammlung
Unaxis wehrt österreichische Investoren ab

Der Schweizer Industriekonzern Unaxis hat eine Übernahme durch österreichische Investoren vorerst abgewehrt.

dpa-afx LUZERN. Auf der Hauptversammlung des Unternehmens, das bis 2000 Oerlikon-Bührle hieß, stimmte am Dienstag in Luzern eine Mehrheit gegen Anträge der Beteiligungsgruppe Victory, die 30,04 Prozent der Aktien besitzt, davon aber nur 16,4 Prozent mit Stimmberechtigung. Unaxis, zu dem unter anderem die Kölner Leybold Vacuum gehört, wird somit weiter von der Familie Bührle mit 21 Prozent der Anteile kontrolliert.

Victory gelang es auf der Versammlung weder eigene Vertreter in den Verwaltungsrat zu entsenden noch eine Gewinnausschüttung zu verhindern. Die Mehrheit votierte dafür, dass Übernahmeangebote an alle Aktionäre in Zukunft nur möglich sind, wenn ein Aktionär mehr als ein Drittel der Anteile besitzt. Victory-Teilhaber Mirko Kovats und Roni Pecik hatten mit 16,4 Prozent gestimmt, weil sie bis zum Anmeldeschluss für die Hauptversammlung nur so viele berechtigte Aktien aufweisen konnten. Auf einer außerordentlichen Versammlung wollen sie nun ihr gesamtes Aktienpaket in die Waagschale werfen.

Die Unaxis Holding AG hat mit 7 000 Mitabreitern, davon rund 1 500 in Köln, einen Umsatz von 1,8 Mrd. Franken (1,2 Mrd. Euro) verzeichnet. Zu den Hauptaktivitäten von Unaxis zählen Vakuum- und Beschichtungstechnik.

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