Hellman & Friedman
Großinvestor will Anteil an Springer halbieren

Einer der Großaktionäre des Springer-Verlags, der Finanzinvestor Hellman & Friedman, will sich von mehr als der Hälfte seiner Anteile trennen. Es geht um 10 Prozent der Aktien. Springer selbst begrüßt den Schritt.

HB FRANKFURT. Bei einem attraktiven Kapitalmarktumfeld sollen die Aktien voraussichtlich noch bis Jahresende an der Börse verkauft werden, teilte Axel Springer am Montag mit. Der Vorstand des Berliner Verlagshauses unterstütze die geplante Platzierung, weil dadurch der Streubesitz steige. „Es ist schon seit längerem die Auffassung des Vorstands sowie unserer Banker, Berater und vieler Aktionäre, dass der sehr begrenzte Streubesitz mit einem sehr geringen täglichen Handelsvolumen verhindert hat, dass der Aktienpreis den wahren Wert der Aktie widerspiegelt“, sagte Springerchef Mathias Döpfner.

Mit einer Platzierung von 10 Prozent würde der Streubesitz des Unternehmens auf knapp 26 Prozent steigen. Die Deutsche Bank begleitet die Transaktion.

Hellman & Friedman hält seit Herbst 2003 19,4 Prozent der Springer-Anteile. Mit 50 Prozent und 10 Aktien gehört die Mehrheit des Verlagshauses der Axel Springer Gesellschaft für Publizistik. 5 Prozent hält die Verlagserbin Friede Springer.

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