Hersteller wollen im Handy-Markt mindestens mithalten
Motorola und Siemens geben sich kämpferisch

Der weltweit zweitgrößte Mobiltelefon-Hersteller Motorola will im kommenden Jahr wieder Boden gutmachen und mehr Handys verkaufen als der Marktdurchschnitt. Im dritten Quartal 2004 hatte das US-Unternehmen noch Marktanteile eingebüßt.

HB HONGKONG. „Ich denke, wir werden schneller wachsen als der Gesamtmarkt“, sagte Ronald Garriques, Leiter der Motorola-Sparte Private Kommunikation, am Mittwoch der Nachrichtenagentur Reuters. Genaue Zahlen nannte Garriques allerdings nicht. Für das Jahr 2008 erwarte das Unternehmen, dass der Absatz von Mobiltelefonen der dritten Generation den mit Handys der zweiten Generation übertreffen wird.

Motorolas weltweiter Marktanteil war im dritten Quartal auf 13,9 % gefallen nach noch 15 % ein Jahr zuvor. Weltmarktführer ist der finnische Anbieter Nokia. Die Nummer Drei der Branche ist das südkoreanische Unternehmen Samsung Electronics, das mit einem Marktanteil von 13,5 % im dritten Quartal beinahe zu Motorola aufschließen konnte.

Mindestens so schnell wie der Gesamtmarkt will auch Siemens in seiner krisengeschüttelten und hoch defizitären Handysparte wachsen. „Wir denken, dass wir mindestens so schnell wie der Markt oder sogar noch schneller wachsen können“, sagte Lothar Pauly, Chef der seit 1. Oktober fusionierenden Kommunikationssparten des Technologiekonzerns, am Dienstag zu Reuters in Hongkong. Der weltweite Handyabsatz werde 2004 um etwa 25 % auf rund 600 Mill. Stück zulegen. 2005 rechne er noch mit einem Plus von fünf bis zehn Prozent. „Wir haben es die ganzen Jahre über geschafft, beim Wachstum den Markt zu übertreffen. Das sollten wir fortsetzen können“, sagte Pauly.

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