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Hewlett Packard: HP baut noch einmal Touchpads

Die überraschend große Nachfrage im Schlussverkauf von Touchpads bringt Hewlett Packard auf neue Ideen. Der Computerhersteller will nun noch ein paar Tablet-Computer mehr produzieren.

Das HP TouchPad könnte ein Sammlerstück werden - zumindest was den Preis angeht. Quelle: dapd
Das HP TouchPad könnte ein Sammlerstück werden - zumindest was den Preis angeht. Quelle: dapd

San FranciscoEs gibt wieder Hoffnung auf das Superschnäppchen. HP produziert noch einmal eine Wagenladung voll Tablet-PCs mit webOS. Die Nachfrage nach den zuletzt auf 99 Dollar reduzierten Handflächencomputern mit Berührungsbildschirm ist so groß, dass HP die Produktionsanlagen noch einmal anschmeißt, um die letzten Bauteile abzuarbeiten. Das soll bis Ende Oktober geschehen sein, teilte HP-Sprecher Mark Budgell im Firmenblog mit.

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Wann und wie viele Touchpads kommen werden sei aber nicht klar und nach diesem letzten Lauf sei auch endgültig Schluss. Wer also in den ersten Tagen nach Verkündung der Ausverkaufsaktion am 20. August in den USA noch eine Order platziert und nichts abbekommen hat, kann also noch einmal hoffen. Alle Interessenten, die sich auf eine Warteliste bei Hewlett Packard haben setzen lassen, werden laut HP ebenfalls per E-Mail informiert, so bald das Kontingent zum Verkauf bereit ist.

Auf Twitter weist HP allerdings darauf hin, dass die zusätzlichen TouchPads nicht nach Deutschland importiert werden.

Preiskrieg bei Tablets Billig-Androiden greifen das iPad an

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Im Blog weist Budgell ausdrücklich darauf hin, dass Einzelhändler nicht an den Ausverkaufspreis gebunden sind, den HP selbst auf seiner Seite angeboten hat. Es kann also sein, dass hier und da noch einmal „Sammlerpreise“ verlangt werden. Um Zwischenhandel zu vermeiden, wird ein Absatzlimit von einem Tablet pro Person eingeführt. Im ersten Schub hatten einzelne Käufer Duzende Touchpads erworben und sie postwendend auf Craigslist oder eBay zum Verkauf angeboten.

Kommentar Der iPad-Killer ist möglich - zum richtigen Preis

Viele iPad-Killer wurden angekündigt, wirklich erfolgreich war bisher keiner. HP verramscht sein TouchPad inzwischen mit Verlust. Ist gegen Apple gar kein Kraut gewachsen? Ein Kommentar.

Kommentar: Der iPad-Killer ist möglich - zum richtigen Preis


  • 31.08.2011, 10:30 Uhralexfiftyfour

    Der neue HP Chef Léo Apotheker ist ein Trottel. Da gehen die Tablets weg wie warme Semmeln und die PC Sparte hat eine Gewinnmarge von 5,6% und er will die Sparte abstoßen und die Tablets einstampfen. Wie dämlich muss man sein? 5,6% Gewinn sind Gewinn! Da kommt Kohle raus!

    Vielleicht decken die 99 Euro nicht die Produktionskosten, aber nach dieser Aktion könnte HP auch ein Touchpad 2.0 rausbringen, das etwas verbessern und für 300-400 Euro verkaufen. Damit sind sie 40% billiger als das iPad und absolut konkurrenzfähig.

    Gott lass Hirn vom Himmel regnen!

  • 31.08.2011, 08:10 UhrNaif

    Viel Lärm um nichts. Tablets sollten sowieso unter 100 euros kosten. Die können deutlich weniger als ein 200-euro Netbook, und ohne physische Tastatur sind sie ungeeignet für richtiges Arbeiten.

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