"HP hat in den zurückliegenden zwei Jahren intern alle Register gezogen, um sein Geschäft voranzubringen", sagte Analyst Brent Bracelin von Pacific Crest Securities. Das Volumen des Deals lasse vermuten, dass HP sich offenbar nur noch von Zukäufen das gewünschte Wachstum verspricht. Der Bereich Computer-Dienstleistungen garantiert ein stetiges Einkommen mit hohen Margen auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten. Das Service-Geschäft ist eine Wachstumsfeld. Immer mehr Unternehmen lagern den Betrieb ihrer Computernetze an Dienstleister aus.
HP rechnet für 2008 nach dem neuesten Stand mit einem Umsatz von 114,2 Mrd. bis 114,4 Mrd. Dollar. Den erwarteten Gewinn je Aktie für das Gesamtjahr bezifferte der Konzern auf 3,30 bis 3,34 Dollar.
Im vergangenen Jahr war auch über ein Interesse der Deutschen Telekom an EDS spekuliert worden. Electronic Data Systems ist einer der führenden IT- Dienstleister weltweit.
EDS-Chef Ronald Rittenmeyer fährt derzeit einen harten Sparkurs, um im harten Wettbewerb mit niedrigeren Preisen punkten zu können. Im ersten Quartal dieses Jahres ist das Auftragsvolumen 66 Prozent auf 5,6 Mrd. Dollar in die Höhe geschnellt.

