Hewlett-Packard: Starker Dollar verhagelt die Prognose

Hewlett-Packard
Starker Dollar verhagelt die Prognose

Hewlett-Packard muss seine Anleger erneut um Geduld bitten. Abermals meldet der Computerkonzern rückläufigen Umsatz und Gewinn. Nun sinkt auch noch die Prognose – doch Unternehmenschefin Meg Whitman hat Hoffnung.
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Palo Alto/BangaloreDer Computerkonzern Hewlett-Packard hat zum Jahresausklang einen weiteren Geschäftsrückgang verkraften müssen. Im ersten Quartal sanken Gewinn und Umsatz. Grund war eine geringere Nachfrage von Geschäftskunden nach den Dienstleistungen des Konzerns.

Der Umsatz verringerte sich im Ende Januar abgeschlossenen ersten Geschäftsquartal um fünf Prozent zum Vorjahr auf 26,8 Milliarden Dollar (23,6 Mrd Euro), wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte.

Der Nettogewinn ging ebenfalls um rund vier Prozent zurück auf 1,37 Milliarden Dollar. Die Erwartungen der Wall Street wurden deutlich verfehlt. Die Aktie fiel nachbörslich um knapp sieben Prozent.

Anleger reagierten empfindlich auf den Geschäftsausblick - das Management senkte mit Verweis auf Währungsrisiken die Gewinnprognose. Der US-Konzern macht einen Großteil seines Umsatzes im Ausland, so dass der starke Dollar die Erträge drückt.

HP will sich in diesem Jahr aufspalten. Das Geschäft mit PCs und Druckern soll dabei von den Dienstleistungen für Unternehmen abgetrennt werden. Konzernchefin Meg Whitman hofft, dass die Sparten getrennt schneller wachsen können.

Beide Geschäftsteile, die bislang jeweils etwa die Hälfte zum Umsatz und Gewinn beisteuern, sollen an der Börse notiert sein. Die Aufspaltung dürfte HP 1,50 Dollar je Aktie in diesem Jahr kosten. Damit würden sich die Aufwendungen für den Schritt auf insgesamt rund 2,7 Milliarden Dollar belaufen.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur
Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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