Highlight-Übernahme kommt voran
Gewinnsprung bei EM Sport

Der Medienkonzern EM.Sport Media hat seinen Gewinn im zweiten Quartal deutlich gesteigert.

HB MÜNCHEN. Das Nettoergebnis im fortzuführenden Geschäft sei auf 9,1 Millionen Euro von 1,8 Millionen im Vorjahr geklettert, teilte das Unternehmen aus Ismaning bei München am Dienstag mit. Der Umsatz stieg im zweiten Quartal um elf Prozent auf 63,2 Millionen Euro.

„Die Geschäftsdynamik von EM.Sport Media hat im zweiten Quartal deutlich zugelegt“, erklärte der scheidende Vorstandschef Werner Klatten.

Der Konzern bekräftigte, in seiner Sportsparte mit dem Fernsehsender DSF im Gesamtjahr 2008 das Ergebnisniveau von 2007 vor Zinsen und Steuern wieder erreichen zu wollen. EM.Sport übernimmt zudem gerade die Kontrolle am Schweizer Medienkonzern Highlight Communications. Dieser soll im laufenden dritten Quartal in die Bilanz von EM.Sport einbezogen werden.

An Highlight Communications hält das Unternehmen mittlerweile 47,3 Prozent. Durch die schrittweise Erhöhung der Beteiligung und die Konsolidierung vom dritten Quartal an sei die Grundlage für die Zusammenführung beider Unternehmen gelegt, erklärte Klatten. „Die Weichen sind gestellt, um ein neues Schwergewicht in der deutschen und auch europäischen Medienlandschaft zu formen.“ Die künftige Gruppe werde auf den beiden Standbeinen Sport sowie Film- und TV- Produktion stehen. „EM.Sport Media hat somit hervorragende Perspektiven, um in den kommenden Jahren profitabel zu wachsen und den Unternehmenswert zu steigern“, so Klatten. Zum 1. September gibt er den Vorstandsvorsitz an Bernhard Burgener ab, der bisher Präsident des Verwaltungsrates von Highlight Communications ist.

EM.Sport Media war vor knapp einem Jahr bei Highlight eingestiegen. Im Frühjahr kaufte das Unternehmen dem Medienunternehmer Leo Kirch Aktien von Highlight ab, um den Anteil weiter zu erhöhen. Eine konkrete Prognose für dieses Jahr für den Gesamtkonzern nannte EM.Sport Media weiter nicht und bekräftigte lediglich die Ziele für das Segment Sport. Man sei aber grundsätzlich zuversichtlich für den weiteren Jahresverlauf. Die Erwartungen seien wesentlich von der Highlight-Übernahme abhängig, die „erhebliche Auswirkungen auf die Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage des Konzerns“ haben werde, hieß es.

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