Hochgeschwindigkeitsnetz
Bundesnetzagentur will bis Jahresende Details für VDSL-Nutzung

Die Bundesnetzagentur will bis zum Jahresende über die Details des Ausbaus für das neue Hochgeschwindigkeitsnetz (VDSL) entscheiden. Das sagte Chefregulierer Matthias Kurth dem Handelsblatt. Noch sei es aber zu früh, einzuschreiten.

HB DÜSSELDORF. "Wir sind der Meinung, dass zunächst ein kommerzieller Dialog zwischen der Telekom und den Wettbewerbern stattfinden sollte", sagte Kurth. Die Telekom hatte auf der Cebit erstmals einen Preis genannt, zu dem sie ihr VDSL-Netz an Wettbewerber vermieten will. Die aber kritisierten das Angebot als zu hoch.

Kurth ist grundsätzlich damit einverstanden, dass sich Unternehmen Regionen aufteilen, so wie Vodafone und die Telekom das planen. "Wenn wir Glasfaser-Infrastruktur in Deutschland voranbringen wollen, ist es sinnvoll dass die gewaltigen Investitionen in den Gegenden, wo es nur wenig Nutzer gibt, nicht zweimal getätigt werden", sagte Kurth. Es müsse aber auch das Kartellamt hinzu gezogen werden, sagte er.

Die Bundesregierung hat in ihrem Konjunkturpaket festgelegt, dass bis 2018 überall in Deutschland VDSL-Netze liegen sollen. Sie hat den Unternehmen dafür eine investitionsfreundliche Regulierung in Aussicht gestellt, die konkrete Ausarbeitung aber Kurth überlassen.

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