Höherer Marktanteil und Gewinn
Hewlett-Packard holt bei Computern auf

Hewlett-Packard hat in den ersten drei Monaten bestens verdient. Bei den Computern konnte das Unternehmen seinen Marktanteil nach eigenen Angaben ausbauen. Und auch das Geschäft mit dem lukrativen Druckerzubehör entwickelte sich gut.

HB SAN FRANCISCO. Für das zweite Geschäftsquartal nannte der Konzern einen Nettogewinn von 1,46 Mrd. Dollar oder 51 Cent je Aktie nach 966 Mill. Dollar oder 33 Cent pro Aktie ein Jahr zuvor. Dies teilte das Unternehmen am Dienstag nach US-Börsenschluss mit. Ohne Sonderposten lag der Gewinn bei 54 Cent je Aktie und damit über den Analystenerwartungen von 49 Cent je Aktie. Der Umsatz lag 4,6 Prozent höher bei 22,6 Mrd. Dollar, was den Erwartungen entsprach. HP-Aktien stiegen im nachbörslichen elektronischen Handel auf der Plattform Inet um 3,7 Prozent auf 32,26 Dollar.

Für das laufende Vierteljahr sagte das Unternehmen ein Ergebnis über den bisherigen Erwartungen an der Wall Street voraus.

„Das Server-Geschäft ist besser gelaufen als erwartet und auch der Druckerbereich sah etwas besser aus“, sagte Analyst Shaw Wu von American Technology Research. Bei HP laufe es definitiv besser als beim weltgrößten PC-Hersteller Dell. Zahlreichen Analysten zufolge schneiden Dells Konkurrenten derzeit besser ab und ringen dem Branchenprimus Marktanteile ab, weil sie weniger als zuvor für Komponenten bezahlen und damit ihre Preise senken können.

Für das derzeitige dritte Quartal rechnet HP mit einem Gewinn je Aktie vor Sonderposten von 45 bis 48 Cent bei einem Umsatz von 21,8 Mrd. Dollar. Diese Prognose beinhaltet auch 3 Cent pro Anteilsschein an Aufwendungen für aktienbasierte Vergütungen. Analysten gingen bisher im Schnitt von 43 Cent je Aktie einschließlich dieser Aufwendungen aus. Beim Umsatz sagen sie 21,7 Mrd. Dollar voraus.

HP – weltweit die Nummer zwei bei PCs und die Nummer eins bei Druckern – baute im Quartal nach den Plänen von Firmenchef Mark Hurd 1 600 Arbeitsplätze ab. Im vergangenen Juli war insgesamt die Streichung von 10 Prozent der Arbeitsplätze, also von rund 14 500 Stellen angekündigt worden. Mit den weggefallenen Arbeitsplätzen im vergangenen Quartal lag die Zahl der Stellenstreichungen insgesamt bei 8 100.

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