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Hoffnung auf Gewinnschub: Canon setzt auf Yen-Schwäche

Nach einem Gewinnrückgang im Schlussquartal 2012 will der japanische Kamera-Gigant nun im laufenden Jahr vom schwächeren Yen profitieren. Mit Blick auf den hohen Auslandsanteil am Gesamtumsatz gibt man sich optimistisch.

Canon muss sich auch mit Bilder schießenden Smartphones messen. Quelle: Reuters
Canon muss sich auch mit Bilder schießenden Smartphones messen. Quelle: Reuters

TokioDer japanische Technologiekonzern Canon ist trotz eines Gewinnrückgangs Ende 2012 für das laufende Jahr zuversichtlich. Wegen des Kursrückgangs bei der Landeswährung Yen und umfassender Einsparungen rechnet das vor allem für seine Kameras und Drucker bekannte Unternehmen mit einem deutlichen Schub für Umsatz und Gewinn. Der Betriebsgewinn im Gesamtjahr werde um gut 26 Prozent auf umgerechnet 3,4 Milliarden Euro zulegen, kündigte Canon am Mittwoch an. Der Konzern erwirtschaftet etwa 80 Prozent seines Gesamtumsatzes im Ausland, wobei ihm ein schwächerer Yen zugutekommt.

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Im vierten Quartal lief es noch nicht so gut: Die Nachfrage nach Kameras ist wegen der Konkurrenz der immer leistungsfähigeren Smartphones rückläufig. Zudem hielten sich die Firmenkunden in der Euro-Krise mit Investitionen in neue Geräte zurück. Der Betriebsgewinn sank im Schlussquartal um knapp 18 Prozent auf 636 Millionen Euro und lag damit unter den Erwartungen von Analysten.

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