Hoffnung auf Weihnachtsgeschäft
Buch.de rutscht in die roten Zahlen

Buch.de hat in den Sommermonaten stark gelitten. Der Internethändler verkaufte vor allem Produkte mit geringen Gewinnspannen wie Musik-CDs, DVDs und Schulbücher.

HB MÜNSTER. Deutschlands zweitgrößter Internetbuchhändler Buch.de ist im dritten Quartal 2004 in die roten Zahlen gerutscht. Bei einem Umsatzplus von 10,5 Prozent auf 9,5 Millionen Euro fiel ein Verlust vor Steuern und Zinsen (EBIT) von 225 000 Euro an nach einem Plus von 64 000 Euro im Vorjahresquartal, berichtete die Buch.de Internetstores AG.

Insgesamt legte der Umsatz in den vergangenen neun Monaten nur leicht auf 26,5 Millionen Euro zu, beim Gewinn vor Steuern und Zinsen gab es ein Minus von 206 000 Euro nach einem Gewinn von 429 000 Euro in den ersten drei Quartalen 2003. Trotz dieser Entwicklung erwartet das Unternehmen mit den Online- Shops Buch.de, Bol.de, Thalia.de und Online-Töchtern in der Schweiz und Österreich ein positives Jahresergebnis. Verstärkte Investitionen in den Internetauftritt, leichteres Bestellen und ein traditionell starkes Weihnachtsgeschäft sollen für schwarze Gesamtzahlen sorgen. Der Vorjahreswert von 660 000 Euro werde aber nicht erreicht. Im vergangen Jahr hatte buch.de einen Gesamtumsatz von 37,7 Millionen Euro erzielt.

Die Aktien der 1998 gegründeten buch.de befinden sich zu großen Teilen im Besitz der Douglas-Holding (34,5 Prozent) sowie der Bertelsmann Multimedia GmbH (26,7 Prozent).

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