Hoffnung auf zwei neue Kinoerfolge
Constantin kann nicht an Erfolgsjahr 2004 anknüpfen

Nach dem Ausnahmejahr 2004 mit Kassenschlagern wie „(T)raumschiff Surprise“ und „Der Untergang“ stellt sich die Filmfirma Constantin auf Einbußen im laufenden Jahr ein.

HB MÜNCHEN. „Wir haben unser bisher erfolgreichstes Verleihjahr hinter uns“, sagte Constantin-Chef Fred Kogel am Mittwoch in München. In der volatilen Filmbranche lasse sich der Erfolg der Produktionen nur schwer vorhersehen. Daher stelle sich das Unternehmen erst einmal auf ein etwas ruhigeres Geschäft 2005 ein. Erwartet werde ein Umsatz von 190 Millionen Euro und ein Ergebnis vor Steuern und Zinsen von 9 Millionen Euro.

Im vergangenen Jahr stieg der Constantin-Umsatz von 114 auf 247 Millionen Euro. Das Gewinn vor Steuern und Zinsen betrug 14,8 Millionen Euro nach einem Verlust von 11,8 Millionen Euro im Jahr zuvor. Die Zuwächse sind auch auf die erstmals vollständige Einbeziehung der übernommenen TV-Produktionsfirma KirchMedia Entertainment zurückzuführen, die inzwischen Constantin Entertainment heißt.

Im laufenden Jahr will Constantin unter anderem von der Verwertung der Video- und DVD-Rechte an „(T)raumschiff Surprise“ und „Der Untergang“ profitieren. Große Hoffnungen setzt der Konzern zudem auf zwei Kinoproduktionen: Zum einen haben vor kurzem die Dreharbeiten zu „Hui Buh - Das Schloßgespenst“ begonnen, mit dem Constantin die Zusammenarbeit mit Michael „Bully“ Herbig fortsetzt. Zudem starten im Juli die Dreharbeiten der Bernd Eichinger-Verfilmung von Patrick Süskinds „Das Parfum“. Beide Filme kommen aber erst 2006 in die Kinos.

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