Hohe Dividende
Permira räumt Fehler bei Pro-Sieben-Sat.1 ein

Der Finanzinvestor Permira hat eingeräumt, dass ein Fehler gewesen sei, bei der Hauptversammlung der Sendergruppe Pro-Sieben-Sat.1 auf eine hohe Dividende hinzuwirken.

HB FRANKFURT. Als die hohe Dividende auf der Hauptversammlung 2008 beschlossen worden sei, "hatten wir keine drohende Weltrezession", sagte Permira-Manager Thomas Krenz in einem am Samstag veröffentlichten Interview des "Spiegel". "Deshalb ist es aus heutiger Sicht richtig, zu fragen, ob man das nicht anders hätte machen sollen. Auch wir machen Fehler."

Die Kleinaktionäre des Senders hatten den Investoren Permira und KKR bereits vorgeworfen, das Unternehmen zu plündern. Die ungewöhnlich hohe Dividende werde aus der Substanz des Unternehmens gezahlt, lautete die Kritik.

Die Sendergruppe sei derzeit nicht dort, "wo wir sie uns wünschen", sagte Krenz. Dennoch stehe Permira dauerhaft zu dem Unternehmen. Der Manager will den Finanzinvestor zum Jahresende verlassen.

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