Hohe Nachfrage bei Chip-Maschinen und Digitalkameras
Nikon-Gewinn explodiert förmlich

Der japanische Nikon-Konzern hat dank einer starken Nachfrage nach Digitalkameras und Maschinen zur Produktion von Chips und LCD-Anzeigen im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres einen drastischen Gewinnsprung geschafft.

HB TOKIO. Im Quartal bis Ende Juni erwirtschaftete Nikon nach eigenen Angaben vom Dienstag einen Netto-Gewinn von 1,72 Mrd. Yen (rund 12,6 Mill. €) nach 69 Mill. Yen im Vorjahreszeitraum. Der Umsatz stieg demnach auf 138,24 Mrd. Yen von 112,89 Mrd. Yen. Nikon bestätigte seinen Ausblick vom Mai, wonach die Firma für das gesamte Geschäftsjahr 2004/2005 einen Nettogewinn von 19 Mrd. Yen bei einem Umsatz von 700 Mrd. Yen erwartet.

Nikon ist nach verkauften Einheiten der weltgrößte Hersteller von so genannten Steppern, speziellen Maschinen, die bei der Chip-Herstellung zu Projektion von Schaltkreisen bei der Halbleiterproduktion eingesetzt werden. Hauptkonkurrent auf diesem Markt ist die niederländische Firma ASML.

Im Geschäft mit Digitalkameras sehen Experten die Nummer sechs der Branche wegen eines anhaltenden Preisverfalls unter zunehmenden Druck durch Konkurrenten wie Canon, Sony und Olympus. Zu einem wichtigen Umsatzträger habe sich die im März eingeführte Digitalkamera D70 entwickelt, teilte Nikon mit. Nikon ist mit diesem Modell neben Canon der weltweit einzige Hersteller, der eine digitale Spiegelreflexkamera für rund 1000 Dollar und damit deutlich billiger als andere Hersteller anbietet. Diese Kameras gelten wegen ihrer hohen Margen als besonders gewinnbringend.

Für das erste Quartal bezifferte Nikon den Absatz bei Digitalkameras auf 1,59 Millionen nach 1,04 Millionen im Vorjahresquartal. Die digitale Spiegelreflex-Kamera „D70“ habe sich so gut verkauft, dass die Produktion im Laufe des Quartals erhöht worden sei. Nikon rechnet 2004/05 unverändert mit einem Digital-Kamera-Absatz von 7,8 Millionen Geräten.

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