Hohe Sonderbelastungen
Electronic Arts spielt weniger Gewinn ein

Der weltgrößte Computerspiele-Hersteller Electronic Arts hat im abgelaufenen Quartal weniger verdient. Dennoch stieg die Aktie, denn Analysten hatten mit noch schlechteren Zahlen gerechnet.

HB LOS ANGELES. Der Nettogewinn fiel auf 160 Mill. Dollar von 259 Mill. im Vorjahr. Ohne Sonderposten belief sich der Gewinn auf 63 Cent pro Aktie und fiel damit höher aus, als von Analysten erwartet, wie EA am Donnerstag nach US-Börsenschluss mitteilte. Die Experten hatten im Schnitt mit 57 Cent gerechnet.

Das Unternehmen, das für Sportspiele wie „Fifa“ und „Fußball Manager“ sowie den Verkaufsschlager „Die Sims“ bekannt ist, machte Ausgaben für Aktienoptionen für Mitarbeiter, Entwicklungskosten und andere Sonderposten für den Gewinnrückgang im wichtigen Weihnachtsquartal verantwortlich.

Auch beim Umsatz übertraf Electronic Arts die Erwartungen: Die Einnahmen stiegen um 1 Prozent auf 1,28 Mrd. Dollar, während Analysten mit 1,263 Mrd. gerechnet hatten. Die EA-Aktien legten nach Vorlage der Zahlen um 6 Prozent zu.

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