Hoher Wettbewerbsdruck
AT&T gibt Gewinnwarnung ab

AT&T Corp hat mit hohem Preiswettbewerb um Geschäftskunden zu kämpfen. Das amerikanische Telekommunikationsunternehmen hat seine Prognosen für Umsatz und Ergebnis im laufenden Jahr gesenkt.

HB NEW YORK. Das operative Ergebnis soll im laufenden Jahr nur noch 1,0 Mrd bis 1,4 Mrd. $ betragen, nachdem der Telekomkonzern bislang 1,8 Mrd bis 2,5 Mrd $ angekündigt hatte. Den Umsatz sieht AT&T nur noch bei 29,5 Mrd. bis 30,5 Mrd. $, nachdem die ursprüngliche Prognose bei 31 Mrd. bis 32 Mrd. $ lag. Schon die jetzt hinfällige Prognose hätte einen Umsatzrückgang um 7% bis 10 % zum Vorjahr bedeutet.

Im Dezember hatte AT&T die Preise für Geschäftskunden gesenkt, um den Verlust von Marktanteilen aufzuhalten. Die Wettbewerber hatten jedoch mitgezogen. "Diese Wettbewerber haben das Undenkbare getan: Sie haben die Preise noch weiter reduziert", sagte ein AT&T-Sprecher.

Nach Ansicht des AT&T-Sprechers können die Preisnachlässe im Sektor nicht nachhaltig sein. In dem Bereich gebe es zuviele Anbieter. "Entweder die Wettbewerber erhöhen die Tarife, oder sie müssen aufgeben", sagte der Sprecher. Neben dem Preiswettbewerb begründete AT&T die Gewinnwarnung auch mit einem Gerichtsurteil vom Mittwoch. Demnach hat ein Bundesgericht Richtlinien abgeschafft, die es AT&T ermöglicht hätten, Telefonleitungen von Regionalgesellschaften zu verringerten Gebühren zu mieten. Nach diesem Urteil will sich AT&T nun in sieben Bundesstaaten nicht mehr um Privatkunden bemühen.

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