Im Vorjahreszeitraum noch Verlust
Qwest verbucht dank Verkäufen einen Milliardengewinn

Die US-Telefongesellschaft Qwest Communications hat im dritten Geschäftsquartal von Geschäftsverkäufen profitiert. Dank der Veräußerung des Gelbe-Seiten-Geschäfts wurde trotz Umsatzrückgang ein Milliarden-Überschuss erwirtschaftet.

HB WASHINGTON. Der Gewinn sei auf 1,83 Mrd. $ oder 1,05 Dollar je Aktie (EPS) nach einem Verlust von 123 Mill. Dollar oder sieben Cent je Aktie im Vorjahresquartal gestiegen, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit.

Durch den Verkauf der Sparte QwestDex konnte die in Denver (Colorado) ansässige Telefongesellschaft 2,5 Mrd. Dollar erlösen. Operativ erwirtschaftete Qwest im dritten Quartal einen Verlust von 523 Mill. nach einem Gewinn von 76 Mill. Dollar im Vorjahr. Der Umsatz fiel etwas stärker als erwartet um 5,4 % auf 3,57 Mrd. Dollar. Wie andere Telefonfirmen leidet Qwest unter einem scharfen Wettbewerb sowie schleppender Nachfrage.

Das Unternehmen kündigte an, in einem Bieterverfahren Schulden in Höhe von 2,25 Mrd. vorzeitig zurückzukaufen. Dadurch verringere sich die jährliche Zinsbelastung um 100 Mill. $. Insgesamt trägt Qwest immer noch eine Schuldenlast von 20 Mrd. $. Zuvor wurde Qwest durch einen Bilanzskandal schwer in Mitleidenschaft gezogen, in dessen Folge das Unternehmen nun die Bilanzen für die Jahre 2000, 2001 und 2002 neu erstellen muss.

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