Im Weihnachtsquartal massiv hinzugewonnen
Vodafone zählt bereits mehr als 130 Millionen Kunden

Der weltgrößte Mobilfunkanbieter wurde vom Weihnachtsmann reichlicher beschenkt, als erwartet. Im letzten Quartal des vergangenen Jahres konnten auf bereinigter Basis 4,3 Millionen neue Kunden gewonnen werden. Damit legt Vodafone stärker als von Analysten erwartet zu. Pläne für einen Börsengang der deutschen Festnetz-Tochter Arcor gibt es Konzernchef Arun Sarin zufolge aber derzeit nicht.

HB LONDON. „Insgesamt sind die Zahlen etwas besser als von uns erwartet und liegen im Rahmen dessen, was wir im Zwischenbericht angekündigt hatten“, erklärte Sarin am Mittwoch in London. „Diese solide Leistung stellt eine starke Ausgangsbasis für das vor uns liegende Jahr dar.“

Die Gesamtkundenzahl stieg den Angaben zufolge auf 130,4 Millionen. Hierbei profitierte Vodafone auch vom Kauf des griechischen Telefongesellschaft Panafon sowie der Übernahme der britischen Singlepoint profitieren. Unter Einberechnung der beiden Unternehmen bewegte sich der Neukundenzuwachs bei 5,1 Millionen.

Die Gewährung von Sondertarifen und die Subventionierung von Handys zahlte sich für Vodafone in Europa aus. So stieg in Großbritannien der durchschnittliche Erlös je Kunde (ARPU) in den zwölf Monaten bis Dezember - ohne Berücksichtigung von Singlepoint - um zwei auf 299 Pfund (rund 433 €). In Italien ergab sich sogar eine Erhöhung um vier Euro auf 359 €.

In Deutschland - wo mit einem Rückgang der Kundenumsätze gerechnet worden war - schlug sich Vodafone besser als erwartet. Hier blieb der ARPU dem Konzern zufolge mit 311 € stabil. Aktuell nutzen etwa 24,7 Mill. Kunden das deutsche Vodafone-Netz - im abgelaufenen Quartal wurden netto 890 000 neu hinzu gewonnen.

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