In Europa und Japan lässt Dynamik nach
Cisco verweist Nokia-Gerüchte ins Reich der Fabel

Der US-Netzwerkausrüster Cisco Systems hat insbesondere dank der anhaltenden Nachfrage nach seinen Geräten für den kabellosen Internet-Zugang einen höheren Quartalsgewinn verbucht. Im Gesamtjahr erzielte das Unternehmen unter dem Strich einen Rekordgewinn.

HB NEW YORK. Unterm Strich habe der Konzern in den drei Monaten bis zum 30. Juli 1,54 Mrd. Dollar verdient nach 1,38 Mrd. Dollar im Vorjahresquartal, teilte Cisco am Dienstag nach US-Börsenschluss mit. Der Umsatz stieg um elf Prozent auf 6,58 Mrd. Dollar, was besonders auf die gesunde Nachfrage nach Internet-Routern und Netzwerke für Unternehmen zurückgeht. Im nachbörslichen Handel gab die Aktie um rund 4,0 Prozent auf 18,83 Dollar nach. Analysten begründeten dies mit einem verhaltenen Ausblick des Konzerns.

Im Geschäftsjahr 2004/2005 hat das Unternehmen damit einen Rekordgewinn verbucht: Cisco verdiente 5,7 Mrd. Dollar (4,6 Mrd Euro) gegenüber 4,4 Mrd. Dollar im Vorjahr. Der Gewinn pro Aktie erhöhte sich auf 87 (Vorjahr: 62) Cent. Der Umsatz legte um 12,5 % auf 24,8 Mrd. Dollar zu.

Konzernchef John Chambers unterstrich die guten Quartalsergebnisse in allen Regionen, Produktfamilien und Marktsegmenten. Dabei hätten die kommerziellen und Unternehmens-Sparten Spitzenergebnisse verbucht. Cisco wird laut Chambers weiterhin Investments in seinen Wachstumsbereichen machen. Die Gesellschaft hatte im Schlussquartal mehrere Akquisitionen durchgeführt.

Gleichzeitig wies Chambers einen Bericht einer britischen Zeitung zurück, dem zufolge Cisco eine Übernahme des weltgrößten Handyherstellers Nokia in Erwägung ziehe. Es sei äußerst unwahrscheinlich, dass Cisco jemals eine Großakquisition machen werde. Cisco konzentriere sich auf die Übernahme von kleineren Firmen in Bereichen, in denen das Unternehmen bereits präsent sei.

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