IT + Medien
Infineon-Chefaufseher wehrt sich gegen Kritik

In der Schmiergeld-Affäre bei Infineon wehrt sich Aufsichtsratschef Max Dietrich Kley gegen den Vorwurf, den Skandal unter den Teppich gekehrt zu haben.

HB MÜNCHEN. Schon im vergangenen Jahr habe der damalige Vorstandschef Ulrich Schumacher schwere Vorwürfe gegen den inzwischen zurückgetretenen Vorstand Andreas von Zitzewitz erhoben, räumte Kley am Montagabend ein. Der Aufsichtsrat habe aber sofort sowohl intern als auch durch Externe Ermittlungen eingeleitet. „Unsere Untersuchungen haben keine Belege für die Richtigkeit der schweren Anschuldigungen ergeben.“

Die Staatsanwaltschaft sieht sich nach einer umfangreichen Durchsuchungsaktion in ihrem Verdacht bestätigt, dass von Zitzewitz von der Schweizer Beratungsfirma BF Consulting Schmiergeld für die Vermittlung eines Auftrags im Motorsponsoring angenommen hat. „Solange keine Belege für die Richtigkeit der Behauptungen gegen Herrn Dr. von Zitzewitz vorgelegt wurden, und auch die internen Untersuchungen nichts ergeben haben, konnte der Aufsichtsrat nur zu Gunsten des Beschuldigten entscheiden“, erklärte Kley nun. Bei den Untersuchungen habe sich vielmehr gezeigt, dass durch BF Consulting systematisch Leistungen zu hoch abgerechnet worden seien. Hier gibt es bereits einen Rechtsstreit zwischen den beiden Unternehmen.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%