Infineon-Tochter verzeichnet Gewinnzuwachs
Qimonda übertrifft Erwartungen

Im abgelaufenen Quartal hat die Infineon-Tochter Qimonda den Gewinn gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum kräftig gesteigert. Im Vergleich zum ersten Quartal des Geschäftsjahres 2006/07 hinterließ der Rückgang der Speicherchippreise jedoch deutliche Spuren.

HB MÜNCHEN. Der Gewinn sei auf 57 Mill. Euro Euro gestiegen, teilte das Speicherchipunternehmen am Mittwochabend mit. Im Vorjahresquartal stand noch ein Verlust von neun Mill. Euro zu Buche, im vergangenen Quartal hatte der Gewinn jedoch bei 177 Mill. Euro gelegen. Das operative Ergebnis habe auf 85 (Vorjahresquartal 21) Mill. Euro zugelegt. Der Umsatz sei binnen Jahresfrist um 56 Mill. Euro auf 984 Mill. Euro geklettert. Analysten hatten im Mittel mit einem Ebit von 75 Mill. Euro und einem Umsatz von 1,029 Mrd. Euro gerechnet.

„In einem schwierigen Marktumfeld mit drastischen Preisrückgängen für Standard-DRAM-Produkte haben wir erneut einen Konzernüberschuss erzielt. Die Diversifizierung unseres DRAM-Produktportfolios hat dazu beigetragen, dass die Auswirkungen des Preisdrucks auf unser Ergebnis abgeschwächt wurden“, erklärte Firmenchef Kin Wah Loh. „Wir konnten zudem die Produktivität steigern und haben bisher mehr als 60 Prozent unserer gesamten Fertigungskapazität auf Technologien mit Strukturen von 90 Nanometer und darunter umgerüstet. Darüber hinaus haben die Kooperationen mit unseren Partnern dazu beigetragen, unsere Fertigungskosten auf ein sehr niedriges Gesamtniveau zu reduzieren.“

Qimonda erwartet, dass das Unternehmen seinen Ausstoß gemessen in Bit im laufenden Quartal um acht bis zwöf Prozent steigern kann. Dazu beitragen sollen die zusätzlichen Kapazitäten der Fertigungslinie in Richmond und des Gemeinschaftsunternehmens Inotera sowie weitere Produktivitätssteigerungen durch die Umstellung von Anlagen auf Technologien mit Strukturen von 80 Nanometer und darunter.

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