Insolvente Zeitung
Türkischer Verleger will „Frankfurter Rundschau“ kaufen

Es ist ein Kampf gegen die Zeit. Noch in diesem Monat muss ein Käufer gefunden werden. Im Bieterwettstreit hat nun ein türkischer Verleger sein erstes Angebot für die „Frankfurter Rundschau“ abgegeben.
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FrankfurtDer türkische Verleger Burak Akbay hat im Bieterstreit um die schwer angeschlagene „Frankfurter Rundschau“ nachgebessert. Ein Angebot aus Istanbul sei den Gläubigern vorgelegt worden, sagte der Sprecher von Insolvenzverwalter Frank Schmitt, Ingo Schorlemmer, am Dienstag. „Es ist das erste Angebot von Herrn Akbay, das andere Schreiben per E-Mail war eine Absichtserklärung.“

Zu Inhalten äußerte sich Schorlemmer nicht. Zuvor war kritisiert worden, die Pläne des türkischen Verlegers seien „zu niedrig“ und „nicht akzeptabel“. Akbay müsse bei dem angebotenen Kaufpreis ebenso deutlich ausbauen wie bei der Zahlungsweise.

Für die Insolvenzverwalter und die Belegschaft bleibt die Suche nach einem Interessenten ein Rennen gegen die Zeit: „In diesem Monat muss eine Entscheidung fallen“, sagte Schorlemmer. „Solange kann ein Interessent sein Angebot auch nachbessern. Er bezweifelte aber, dass sich die Gläubiger auf eine Verlängerung der bis Ende Februar vereinbarten Finanzierung einlassen könnten. Am Mittag (13.30 Uhr) wollten Mitarbeiter des Verlags erneut vor dem Redaktionsgebäude in Frankfurt protestieren.

Nach bisherigen Angaben will Akbay die „FR“ als überregionale Zeitung mit einem eigenen Druckhaus fortführen. Er besitzt das türkische Verlags- und Druckereihaus Estetik Yayincilik, das die regierungskritische „Sözcü“ herausgibt. Neben Akbay hat auch die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ („FAZ“) Interesse an der angeschlagenen Traditionszeitung gezeigt. Derzeit prüft das Bundeskartellamt diese mögliche Übernahme.

Die „Frankfurter Rundschau“ hatte im November angesichts massiver Verluste Insolvenz angemeldet. Insgesamt stehen rund 450 Arbeitsplätze auf dem Spiel, davon etwa die Hälfte im Druckzentrum.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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  • Daß die Auflagen immer mehr sinken, ist eine "Abstimmung mit den Füßen"; die Zeitungskrise ist hausgemacht. Die Leser haben einfach keine Lust mehr, für gleichgeschaltete, linksgrüne politisch korrekte Lügen auch noch Geld auszugeben.

  • Ein Schmierblatt "neues Deutschland" hatten wir in der DDR auch.

  • Und somit wird aus der FrankfurterRundschau der Ableger der Hürriyet und verbreitet die wohlgesonnene Berieselung der Deutschen Bürger mit noch mehr Dessinformation und Political Correctness im Sinne der Muselmanisierung Europas.

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