Interesse an Kauf von Telecom Montenegro
Telekom will sich in Osteuropa breit machen

Die Telekom-Tochter Matav ist einem Zeitungsbericht zufolge an der Übernahme des staatlichen ungarischen Unternehmens Telecom Montenegro interessiert. Außerdem werde die Expansion in weitere Länder angestrebt.

HB FRANKFURT. „Matav ist an Telecom Montenegro sehr interessiert“, zitierte die „Financial Times Deutschland“ den Chef der montenegrinischen Privatisierungsagentur, Zoran Sekulic. Nach dem jetzigen Stand der Dinge habe Matav Berichten montenegrinischer Zeitungen zufolge die besten Aussichten auf den Zuschlag. Die Deutsche Telekom und Matav wollten der „Financial Times Deutschland“ zufolge das angebliche Interesse weder bestätigen noch dementieren.

Die Deutsche Telekom ist mit fast 60 % an Matav beteiligt und nutzt die ungarische Tochter als Stützpunkt für die Ausdehnung in Osteuropa. Matav hält unter anderem die Mehrheit am größten Telekomkonzern Mazedoniens. Die staatliche Telecom Montenegro verfüge in der serbischen Teilrepublik über das Monopol im Festnetz, berichtete die Zeitung weiter. Der Staat halte 89 % an dem Unternehmen, die restlichen Anteile gehörten den Mitarbeitern.

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