Internet-Drosselungen: Verbraucherschützer klagen gegen die Telekom

Internet-Drosselungen
Verbraucherschützer klagen gegen die Telekom

Verbraucherschützer wollen sich die jüngsten Maßnahmen der Telekom nicht so einfach gefallen lassen. Weitere drastische Tempobremsen wollen sie dem Konzern nun per Gericht untersagen. Der aber reagierte bislang nicht.
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MünchenDie Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen (VZ NRW) will der Deutschen Telekom gerichtlich verbieten lassen, weitere starke Tempobremsen für Internet-Extremnutzer einzuführen. Sie fordert von dem Konzern eine Unterlassungserklärung, wie ein Sprecher der VZ NRW dem Nachrichtenmagazin "Focus" sagte. Die Telekom soll sich darin verpflichten, drastische Geschwindigkeitskappungen nicht mehr vorzunehmen. Der Konzern unterzeichnete eine solche Erklärung laut "Focus" aber bislang nicht.

Die Telekom will bei Internet-Vielnutzern künftig nach Erreichen einer bestimmten Obergrenze die Übertragungsgeschwindigkeit drosseln. Eigene Angebote und jene von zahlenden Vertragspartnern sollen von der Drosselung aber ausgenommen werden. Diese Ankündigung hatte einen Proteststurm von Verbrauchern und in Teilen der Wirtschaft ausgelöst.

Der Sprecher der Verbraucherzentrale NRW sagte dem "Focus", es bestehe "Wiederholungsgefahr". Die Verbraucherschützer wollten daher "ein Grundsatzurteil, das dem Verbraucher Sicherheit verschafft".

Kommentare zu " Internet-Drosselungen: Verbraucherschützer klagen gegen die Telekom"

Alle Kommentare
  • Die Telekom braucht eine starke Konkurrenz, nur dann nimmt sie wieder ihre Kunden ernst ...

  • Leute, Leute...hier geht´s doch gar nciht um die bandbreitenreduzierung, sondern um den Umstand, dass diese eben nicht für alles gilt, sondern die Telekom mit "meinem" Anschluss ohne mich zu beteiligen auch noch Geld absahnt. Das Probelm ist, das sie von mir Geld verlangen und dann trotzdem noch von anderen zusätzlich kassieren, das sie nicht gedrosselt werden (bzw. ihre eigenen Inhalte nicht drosseln). Das untergräbt die Netzintegrität. Die Drosselung ist in meinen augen ok - wer mehr surft muss mehr zahlen - aber die Absahnerei auf Kosten meinens Vertrages finde ich nicht ok. Wenn die das machen, dann müssten die Anschlüsse danach kostenfrei weiterlaufen - schließlich bezahlen dann ja andere meinen Beitrag. Oder nicht?

  • Google, youtube, apple und co streamen kräftig und nutzen die Infratruktur der Telekom. Freiwillig wollen die aber nichts hergeben. Ich würde auch nicht in meine Netze investieren, wenn ich nicht was dafür bekomme. Irgendwo kann ich die telekom verstehen. Die Nutzer müssen nicht die telekom in Verantwortung nehmen, sonder die Internetkonzerne aus USA. Ansonsten gibt es niemanden mehr der die Netze für die neuen Bandbreiten baut.

  • Mönsch die Telekom braucht die bandbreite doch für die NSA damit die besser schnüffeln können

  • Bei was werden WIR eigentlich nicht verarscht?

    Ich habe von dieser Politik dermaßen die Schnauze voll...

    Es kommt nur noch AfD infrage!
    1000%
    Afd, Alternative für Deutschland
    Es muss sich alles ändern, bevor es knallt!


    Umfrage

    http://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/umfragen/id_63395934/forsa-umfrage-beide-politischen-lager-ohne-mehrheit.html

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    (1049 Stimmen)

    * Diese Nutzerumfrage ist nicht repräsentativ für die Gesamtbevölkerung. Online-Umfragen sind einem hohen technischen Missbrauchsrisiko ausgesetzt, die Ergebnisse dieser Umfrage könnten eventuell von Dritten manipuliert worden sein.

  • ... wenn sie eine Leistung bezahlen aber nur 50% davon bekommen würden Sie anders reden ... und was hat das mit dem Begriff Sozialismus zu tun? Blödsinn

  • kann meinem vorredner nur zustimmen! was hat es mit verbraucherschutz zu tun, einer firma ihre bertragsbedingungen verbieten zu lassen, während andere firmen tun und lassen können, was sie wollen?! wer nicht kunde bei der telekom sein will, muss dies ja auch nicht. und wer extrem viel nutzt, muss halt mehr zahlen. echter verbraucherschutz wäre es, wenn man die telekom bei dem versuch unterstützen würde, die kunden mehr nach nutzung zur kasse zu bitten. wenn das durchgeht, zahlen mal wieder viele für ein paar wenige, die mit ihren exzessen die preise verderben. aber das verstehen die "verbraucherschützer" vermutlich nicht...

  • Auf solche sozialistischen Enteignungsversuche würde ich auch nicht reagieren. Was soll das? Das hat mit Verbraucherschutz nix mehr zu tun. Ich finde es schlimm genug, dass die Telekom gezwungen wird, die von ihr finanzierten und aufgebauten Netze Konkurrenten zur Verfügung zu stellen. Und jetzt soll sie noch nicht mal Vertragsfreiheit gegenüber ihren Kunden haben. Warum nicht die Märkte entscheiden lassen. Ich bin selbst Telekom-Kunde und sehr zufrieden, weil die Beratung und Betreuung inzwischen ausgezeichnet geworden ist, zumindest, sobald man mit der Technik und nicht mit irgendeinem bescheuerten Call-Center spricht. Und im Notfall haben die ein Deeskalationsmanagement, funtioniert prima und ist mir auch ein paar Euro mehr wert. Und wenn's mir nicht mehr passt, gehe ich halt zur Konkurrenz, so einfach ist das. Warum also nicht den Markt entscheiden lassen. Sozialismus und Enteignung hat noch nie zu niedrigeren Preisen, besseren Produkten und mehr Innovation geführt, ganz im Gegenteil.

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