„Ziel ist nicht mehr die statische Sicherung an der Peripherie, sondern ein dynamisches System, das Daten nahtlos schützt, egal wo sie sich befinden“, sagt Coviello. Ein solches System müsse „organisch als strategischer Bestandteil in das Datenmanagement eingewoben sein“. Einfache Zusatzprogramme wie Virenscanner schafften das nicht mehr.
Die Identifikation von Nutzern durch biometrische Systeme werde ebenso Routine werden wie heute schon die Festlegung, wer Zugang zu welchen Daten habe, sagt EMC-Chef Joe Tucci. Die strategische Integration von Schutzprogrammen erlaube außerdem die Einrichtung von lernfähigen Monitorsystemen, die ständig das gesamte Datennetz überwachen und Abweichungen von normalen Aktivitäten sofort registrieren.
Und weil alles so kompliziert ist, will auch Microsoft nicht alleine bleiben. Bill Gates gab bekannt, dass Microsoft bei der Nutzer-Identifikation über das in Vista enthaltene „Card Space“ hinaus auch das Konkurrenzsystem Open ID 2.0 unterstützen wird. Hauptsache sicher.

