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Internet-Verbreitung: Telekom schraubt Breitbandziele herunter

Es sollte ein Signal sein für den Technologiestandort Deutschland: Bis 2014 wollte die Bundesregierung dafür sorgen, dass drei Viertel der Haushalte über Breitbandanschlüsse verfügen. Die Realität sieht nüchterner aus.

LAN-Kabel stecken in Berlin in einem Server-Rechner. Quelle: dapd
LAN-Kabel stecken in Berlin in einem Server-Rechner. Quelle: dapd

MünchenDas Ziel der Bundesregierung, bis zum Jahr 2014 drei Viertel der deutschen Haushalte mit Hochgeschwindigkeits-Internet zu versorgen, könnte nach Ansicht der Deutschen Telekom zu hochgesteckt sein. Obwohl der Konzern neben anderen Anbietern Netze mit bis zu 50 Megabit pro Sekunde anbiete, sei es "ein ambitioniertes Ziel, 75 Prozent Abdeckung zu erreichen", sagte Telekom-Deutschlandchef Niek Jan van Damme dem Magazin "Focus".

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Um deutschlandweit ein Glasfasernetz zu verlegen, wie es der Bund bis 2018 annähernd erwartet, seien zudem "Investitionskosten von bis zu 80 Milliarden Euro" nötig. "Das werden auch wir als Deutsche Telekom nicht leisten können", sagte van Damme. Bis Jahresende sollten aber neben den 170.000 bereits mit Glasfaser versorgten Wohnungen weitere 200.000 Haushalte ans Netz gehen, kündigte er an.

Breitband-Ausbau Telekom mietet sich in Netz von Mitbewerber ein

Beim Ausbau des schnellen Breitband-Internets mietet die Deutsche Telekom erstmals das Netz eines lokalen Konkurrenten an. Der Telekommunikationsriese und NetCologne hätten eine entsprechende Kooperation beschlossen, teilten die Unternehmen mit.

Breitband-Ausbau: Telekom mietet sich in Netz von Mitbewerber ein

  • 13.08.2012, 09:24 Uhrwhoknows

    @Antilobby

    Hehe DSL2000 ist doch genug für jeden. ;)
    Für mich auch, hat die Telekom festgestellt.

    Willkommen in der Welt von Monopolisten und zentraler Bandbreiten Planwirtschaft der Bundesregierung.

  • 12.08.2012, 21:52 UhrAntilobby

    Ich wohne in Memmingen, 50.000 Einwohner

    Ich habe 2000er DSL - und die Telekom will nichts investieren, da in meiner Strasse viel Industrie ansässig ist und diese sonst "nur noch TelefonoverIP" betreiben und die Telekom nichts mehr verdient.

    Wenn das woanders auch so läuft, dann wundert mich nichts mehr...

    Nur dumm, dass andere DSL-Anbieter anfangen eigene Leitungen zu legen...am besten sollen se die Telekom aufkaufen...

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