Internetrechte
ARD will die Bundesliga vor allem im TV sehen

Die ARD ist nicht an den ausschließlichen Internetrechten der Fußball-Bundesliga interessiert.
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Düsseldorf„Die Fokussierung auf eine reine Internetverwertung kommt für die ARD nicht in Frage und ist auch keine Option für uns“, sagte Axel Balkausky, Sportkoordinator der ARD. Der Programmauftrag des Ersten umfasse in erster Linie die Verbreitung von Angeboten über das Fernsehen. „Bei einer Vergabe an einen reinen Internetanbieter wären die Fans in Deutschland die großen Verlierer“, warnte der ARD-Manager.

Die Absage ist eine Reaktion auf die Pläne der Deutsche Fußball Liga (DFL) bei der bevorstehenden Vergabe der Fernsehrechte ab der Saison 2013/14 neue Wege gehen zu wollen. Eines der beiden Modelle sieht ein exklusives Ausstrahlungsfenster für Internet- und Mobilfunkfernsehen am Samstag bis 21.45 Uhr vor. Damit droht der „Sportschau“ der ARD am frühen Samstagabend nach einem halben Jahrhundert das Aus.

Hans-Peter Siebenhaar ist Handelsblatt-Korrespondent in Wien und ist Autor der Kolumne „Medienkommissar“.
Hans-Peter Siebenhaar
Handelsblatt / Korrespondent für Österreich und Südosteuropa

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