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Internetspiele-Anbieter: Zynga hält Umsätze stabil

Während Facebook stetig wächst, stagniert das Geschäft beim Spiele-Entwickler Zynga. Das Unternehmen hinter Online-Hits wie „Farmville“ oder „Cityville“ setzte im Schlussquartal genauso viel um wie im Vorjahreszeitraum.

Manager Erik Bethke bei einem Zynga-Event in San Francisco. Quelle: dapd
Manager Erik Bethke bei einem Zynga-Event in San Francisco. Quelle: dapd

San FranciscoDer Internetspiele-Anbieter Zynga hat seine Umsätze im vierten Quartal gehalten. Die Erlöse hätten 311 Millionen Dollar betragen, teilte das US-Unternehmen nach Börsenschluss mit. Den Gewinn je Aktie auf bereinigter Basis bezifferte Zynga mit einem Cent. Der Überschuss übertraf damit die Schätzungen der Analysten, die mit einem Verlust von drei Cent je Anteilsschein kalkuliert hatten. Im nachbörslichen Handel stiegen Zynga-Aktien um knapp sechs Prozent.

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Zynga konnte den Verlust deutlich eindämmen auf 49 Millionen Dollar, wie die US-Firma mitteilte. Vor einem Jahr hatten Folgekosten des Börsengangs vom Dezember 2011 noch zu einem Minus von 435 Millionen Dollar geführt. Grund waren damals insbesondere fällig gewordene Mitarbeiteraktien.

Zynga-Chef Mark Pincus hat mittlerweile einen Sparkurs eingeschlagen und streicht Stellen. Er versucht gleichzeitig, die Abhängigkeit von den schwächelnden Simulationsspielen zu verringern. Auf der Suche nach neuen Einnahmequellen stößt Zynga in Richtung Glücksspiel mit Online-Poker und Roulette vor.

Das Unternehmen hatte zuletzt Schwierigkeiten, den Nutzerschwund bei Spielen wie „Farmville“ und „Cityville“ zu stoppen. Zynga ist der größte Anbieter von Spielen bei Facebook, steht aber in einem heftigen Wettbewerb und will über das soziale Netz hinaus wachsen.

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