Interview mit CEO Michael Lynton
Sony rügt Telekom-Konzerne wegen Internetpiraterie

Der japanische Elektronik- und Unterhaltungskonzern Sony kritisiert die mangelnde Unterstützung der Telekom-Konzerne im Kampf gegen Urheberrechtsverletzungen im Internet.

DÜSSELDORF. "In manchen Ländern sind die Telekom-Konzerne blind auf einem Auge. Denn um Internetanschlüsse zu verkaufen, vernachlässigen sie die Bekämpfung der Piraterie", sagte Michael Lynton, Chairman und CEO der Mediensparte Sony Pictures, dem Handelsblatt (Montagsausgabe). Nach seinen Angaben sind Gespräche mit einer ganzen Reihe von Telekommunikationsriesen ohne Ergebnisse verlaufen. "Die Piraterie in Asien, aber auch in Spanien, Großbritannien und Deutschland beunruhigt uns sehr", sagte der Hollywood-Filmboss.

Er fordert weltweit strengere Gesetze, um Urheberrechtsverletzungen über das schnelle Internet (DSL) wirkungsvoll bekämpfen zu können. "Eigentlich ist es ziemlich einfach, einen Computernutzer beim Herunterladen eines Films zu identifizieren. Hier sind die Telekom-Konzerne aufgerufen, Internetpiraten entschlossener zu verfolgen."

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