Investitionsbereitschaft steigt wieder – Schnelle Internetzugänge wie DSL sorgen für Wachstum
Regionale Telefonanbieter bauen Netze aus

Regionale Telekom-Gesellschaften investieren wieder stärker in den Ausbau ihrer Netze. Denn neue Produkte wie schnelle Internetzugänge über DSL versprechen Umsatzwachstum.

DÜSSELDORF/FRANKFURT. „Wir merken insgesamt ein Anziehen der Nachfrage im Bereich Netzwerke“, sagt Thomas Ganswindt, Siemens- Vorstand und Chef der Festnetzsparte ICN. Vor allem die Nachfrage der kleineren Netzbetreiber wachse kräftig, während die Investitionen der großen Gesellschaften auf dem bisherigen Niveau blieben.

Zu den investitionsfreudigen Anbietern zählen Firmen wie Versatel, die in Teilen von Baden-Württemberg, Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen Telekomnetze betreibt. „Wir werden dieses Jahr in Deutschland rund 50 Millionen Euro in den weiteren Netzausbau stecken“, sagt Andreas Heinze, Geschäftsführer von Versatel in Deutschland. Damit will das Unternehmen seine Reichweite ausdehnen und von der steigenden Nachfrage nach dem Internet-Turbo DSL profitieren.

Das führt auch bei Tropolys, einem Verbund von 14 regionalen Telekomgesellschaften, zu höheren Investitionen: „Wir geben wieder Gas und werden dieses Jahr etwa zehn Prozent mehr investieren als im vergangenen Jahr“, sagt Tropolys-Chef Peer Knauer. Er erwartet auch ein entsprechendes Umsatzplus: etwa 150 Mill. Euro und damit zehn Prozent mehr als im Vorjahr sollen es 2004 werden.

In Hamburg hat sich die zur Telecom Italia gehörende Hansenet bereits mehr als 40 Prozent Marktanteil bei DSL-Anschlüssen gesichert. Ab 2005 will Hansenet auch in Ballungszentren wie Berlin, München, Hamburg und Frankfurt antreten. Das Unternehmen will 50 Mill. Euro in den Ausbau seiner Netze stecken – „Tendenz in den Folgejahren steigend“, heißt es in Firmenkreisen.

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