Investitionszurückhaltung spürbar
Windows beschert Microsoft Gewinnanstieg

Microsoft hat in seinem ersten Geschäftsquartal zum 30. September bei höheren Umsätzen mit Firmenkunden und dank einer robusten privaten Nachfrage mehr verdient. Zugleich sagte der weltgrößte Softwarekonzern eine weitere Umsatzsteigerung im zweiten Quartal voraus.

HB SEATTLE. Der Redmonder Software-Gigant hat vor allem dank der Verkäufe seines Betriebssystems Windows an Privatkunden den Gewinn im ersten Geschäftsquartal gesteigert .

Zugleich räumte Microsoft ein, Zweifel an der Sicherheit seiner Software hätten im abgelaufenen Quartal zu geringeren Neuaufträgen geführt. Microsoft rechnet in diesem Jahr mit einer steigenden Nachfrage nach Personal Computern (PCs), gab aber einen vorsichtigeren Ausblick als etwa Intel oder Dell. Microsoft-Aktien reagierten nachbörslich mit einem Abschlag von 4,7 % und fielen auf 27,54 Dollar.

Der Nettogewinn sei im ersten Vierteljahr (Ende September) auf 2,6 Mrd. Dollar oder 24 Cent je Aktie nach zwei Mrd. Dollar oder 19 Cent je Aktie im Vorjahr gestiegen, teilte der in Redmond im US-Bundesstaat Washington ansässige Konzern am Donnerstagabend nach US-Börsenschluss mit. Der Gewinn im Vorjahresquartal sei angepasst worden, um seinerzeit gewährten Aktienoptionen zu berücksichtigen. Auch in die Zahlen für das abgelaufene Quartal seien diese Belastungen eingeflossen. Ohne diese Belastungen fiel der Gewinn im Quartal um einen Cent besser aus als von Analysten erwartet und auch als vom Unternehmen in Aussicht gestellt.

Der Umsatz zog den Angaben nach um rund sechs Prozent auf 8,2 Mrd. Dollar an. Analysten hatten im Schnitt mit 8,1 Mrd. Dollar gerechnet. Der Umsatz wuchs damit aber so langsam wie seit drei Jahren nicht mehr.

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