IOC: Spiele ganzheitliche betrachten
ARD will Olympia-Fernsehrechte künftig mit Privaten teilen

Die ARD bietet erstmals an, die Fernsehrechte für die kommenden Olmypischen Spiele mit der privaten Konkurrenz zu teilen. "Bei Olympia sind wir bereit, umfangreiche Übertragungsrechte abzugeben.

DÜSSELDORF. Allerdings haben wir den Wunsch des IOC zu respektieren, die Olympischen Spiele und ihre Idee als ganzheitliches Ereignis zu repräsentieren", sagte WDR-Intendant Fritz Pleitgen, der in der ARD für Europafragen zuständig ist, dem Handelsblatt.

In der Vergangenheit hatten RTL, Pro Sieben Sat 1 und Premiere immer wieder das "Einkaufskartell" von ARD und ZDF beim Erwerb von Sportrechten kritisiert. ARD und ZDF haben nach eigenen Angaben 73 Mill. Euro für die Rundfunkrechte bei den Olymischen Spielen in Athen gezahlt. ARD und ZDF haben auch die Rechte für die Olympischen Winterspiele 2006 und die Sommerspielen 2008 erworben, die zusammen fast 115 Mill. Euro kosten. Den Vorwurf, mit dem Dachverband der Rundfunkanstalten, der European Broadcasting Union (EBU), die Sportrechtepreise hoch zu treiben, will EBU-Vizepräsident Pleitgen nicht gelten lassen. "Wir veranstalten keine Preistreiberei. Bei den Bundesliga-Verhandlungen haben wir bis zur letzten Minute der kommerziellen Konkurrenz den Vortritt gelassen. Wir zahlen am Ende für das gleiche Paket weit weniger als Sat 1 vorher."

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