„IPhone“-Namenstreit
Apple und Cisco vertragen sich wieder

Mit großer Presseresonanz präsentierte Apple vor einigen Wochen das Multimedia-Handy „iPhone“. Auf ebenso großes Interesse stieß sofort der Streit zwischen Apple und Cisco um den Markennamen „iPhone“. Jetzt haben die beiden Streithähne die Auseinandersetzung in aller Stille beigelegt.

HB NEW YORK. Apple und Cisco haben sich im Streit um den Markennamen „iPhone“ geeinigt. Wie die US-Firmen am Mittwoch mitteilten, dürfen der Computerkonzern und der Netzwerkausrüster nun beide den Namen verwenden. Zudem sollten Möglichkeiten zur Zusammenarbeit in den Bereichen Sicherheit und Kommunikation erforscht werden. Finanzielle Einzelheiten wurden nicht bekannt.

Apple hatte Anfang Januar sein erstes Handy mit dem Namen iPhone vorgestellt und wurde kurz darauf von Cisco verklagt. Cisco hatte schon vor einigen Jahren die Rechte am Namen iPhone mit dem Kauf eines anderen Unternehmens erworben. Apple nannte Ciscos Rechte auf den Namen zunächst zweifelhaft, seit einiger Zeit verhandelten die Unternehmen jedoch wieder darüber. Cisco hatte von Anfang an das Interesse an einen Kompatibilität mit Apple-Geräten betont. Apple ist normalerweise sehr zurückhaltend, was Partnerschaften angeht. Cisco vermarktet unter dem Namen iPhone eine Familie von Schnurlostelefonen, aber keine Handys.

Apple will sein Handy im Juni in den USA in den Markt bringen und im vierten Quartal auch in Europa und Asien. Das Gerät mit einem berührungsempfindlichen Bildschirm statt einer Tastatur und Funktionen eines iPod-Musikplayers sorgt in der Telekom-Branche seit Wochen für Aufsehen.

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