IPO eventuell später
IT-Großhändler Devil bläst Börsengang ab

Der Braunschweiger IT-Großhändler Devil hat seinen Börsengang überraschend abgesagt. In einer Pflichtmitteilung von Mittwochabend heißt es, das Unternehmen überprüfe zunächst weitere Finanzierungsoptionen. Der Börsengang soll eventuell zu einem späteren Zeitpunkt unternommen werden.

HB FRANKFURT. Man habe das Orderbuch wegen des schwierigen Marktumfeldes nur zur Hälfte füllen können, hieß es weiter. Der Emissionserlös reiche nicht aus, um die Expansionspolitik „im geplanten Umfang umzusetzen“.

Seit Ausbruch der Finanzkrise an den internationalen Aktienmärkten hat sich kaum noch ein Unternehmen an die deutsche Börse getraut. Devil wäre der erste Börsenneuling 2008 im streng regulierten Prime Standard gewesen. Das Unternehmen hatte bei einer Preisspanne von sechs bis neun Euro die Ausgabe von bis zu 2,85 Mill. Aktien geplant.

Das Braunschweiger Unternehmen beliefert Elektronik-Fachhändler mit Hard- und Softwareprodukten wie Grafikkarten und Speicherchips, Notebooks oder Druckern, die von verschiedenen Anbietern bezogen werden. Im vergangenen Jahr erzielte die rund 200 Mitarbeiter zählende Gesellschaft rund 322 Mill. Euro Umsatz, vor Steuern und Zinsen (Ebit) blieb ein Gewinn von zwei Mill. Euro.

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