IT-Branche
Rechenzentren schrumpfen

Mit dem richtigen Produkt können Unternehmen auch in Krisenzeiten wachsen. Bestes Beispiel: Software, mit der Firmen ihre Rechner besser auslasten können.

DÜSSELDORF. Der Umsatz mit dieser Technik, im Fachjargon Virtualisierung genannt, wird nach einer Schätzung des Marktforschungsunternehmens Gartner in diesem Jahr um fast 50 Prozent auf 2,7 Mrd. Dollar zulegen.

Entwickelt wurde die Technik vor rund zehn Jahren von dem amerikanischen Softwarehersteller VM-Ware. Heute setzen auch Firmen wie Microsoft, BMC Software, Sun Microsystems, Hewlett-Packard und IBM auf Virtualisierung und bieten eigene Produkte an. Bislang ist VM-Ware aber unangefochtener Marktführer.

Großer Vorteil der Software: Mit Hilfe der Virtualisierung können IT-Verantwortliche in den Unternehmen nicht nur relativ einfach ihre Rechnerkapazitäten ausbauen, sondern gleichzeitig durch Reduzierung des Stromverbrauchs die Fixkosten senken. Die Technik macht sich in der Regel innerhalb von anderthalb Jahren bezahlt.

Mit Hilfe der Virtualisierung könnten langfristig bis zu 50 Prozent der Kapital- und Betriebskosten eingespart und gleichzeitig vorhandene IT-Ressourcen flexibler eingesetzt werden, sagt Stephan Kaiser, Berater bei Pierre Audoin Consultants (PAC). Die meisten Rechner in den Unternehmen sind im Normalbetrieb nur zu 30 Prozent ausgelastet. Sie können daher ohne Probleme zusätzliche Aufgaben übernehmen. Und: Ob die Prozessoren eines Servers wenige oder viele Daten verarbeiten, macht für den Stromverbrauch kaum einen Unterschied.

Der Trick besteht darin, dass die Software virtuelle Rechner erzeugt, die dem Betriebsystem und den verwendeten Programmen vorgaukelt, dass diese auf einem echten Computer laufen. Der Vorteil: Auf einem Server können nun mehrere solcher virtuellen Rechner nebeneinander arbeiten, ohne dass sie sich gegenseitig stören oder beeinflussen.

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