IT-Dienstleister
Bechtle muss Rückgänge hinnehmen

Bislang wurde Bechtle von der Wirtschaftsflaute weitgehend verschont. Nun stellt sich der IT-Dienstleister Bechtle auf härtere Zeiten ein: Bei der Bilanz-Pressekonferenz gab es auch für die Mitarbeiter beunruhigende Ankündigungen.

HB STUTTGART. "2009 wird auch für Bechtle ein schwieriges Jahr, in dem wir möglicherweise auch einschneidende Maßnahmen zur Ergebnissicherung umsetzen müssen", sagte Vorstandschef Thomas Olemotz am Donnerstag bei der Bilanzvorlage in Stuttgart.

In den ersten Wochen des Jahres habe Bechtle eine deutliche Zurückhaltung auf Kundenseite gespürt. Zahlreiche Projekte seien verschoben worden. "Aus heutiger Sicht - der März ist ja noch nicht zu Ende - werden wir im ersten Quartal bei Umsatz und Ertrag deutlich unter den Werten des Vorjahres liegen."

Für das Gesamtjahr gab Olemotz noch keine konkrete Prognose ab, zeigte sich aber überzeugt, über dem Branchenschnitt abzuschneiden. 2008 hatte Bechtle trotz der Wirtschaftskrise abermals ein Rekordjahr hingelegt. Der Überschuss stieg von 41,0 auf 45,4 Mio. Euro, der Umsatz verbesserte sich von 1,38 auf 1,43 Mrd. Euro. Das Unternehmen hatte die Eckdaten bereits im Februar vorgelegt.

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