IT-Dienstleistungen
Siemens will bei SBS Partner ins Boot holen

Der Siemens-Konzern will seine defizitäre IT-Tochter SBS angeblich in eine Partnerschaft einbringen.

HB MÜNCHEN. Dies sei die bevorzugte Lösung für das angeschlagene Geschäftsfeld, berichtete die „Süddeutsche Zeitung“ unter Berufung auf unternehmensnahe Kreise. Durch eine Kooperation im umkämpften Markt für IT-Dienstleistungen wolle Siemens mit SBS in eine „neue Größenrordnung vorstoßen“. Der Konzern verhandele mit mehreren möglichen Partnern, eine Entscheidung sei aber noch nicht gefallen.

Die Partnersuche sei schwierig, weil das Geschäftsfeld auch im vierten Quartal 2004/2005 (30.September) nicht aus den roten Zahlen gekommen sei. Das SBS-Minus im Schlussquartal betrage rund 90 Millionen Euro, meldete die Zeitung weiter. Eine Siemens-Sprecherin wollte die Angaben nicht kommentieren.

Siemens-Chef Klaus Kleinfeld hatte bereits Ende Juliangekündigt, Siemens plane bei dem unter Überkapazitäten leidenden IT-Dienstleister, die Service-Dienste für Computer bei Kunden aus dem Konzern herauszuverlagern. Der Bereich beschäftigt etwa 1000 Mitarbeiter. Solche Verlagerungen münden bei Siemens oft in Partnerschaften.

Die „Süddeutsche Zeitung“ hatte bereits am Donnerstag gemeldet, Siemens wolle den Bereich radikal umbauen. So wolle der Konzern in Deutschland im kommenden Geschäftsjahr 2005/06 weitere 1290 Arbeitsplätze abbauen. Siemens will sich in der kommenden Woche dazu äußern, wie es mit SBS weitergehen soll.

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