IT-Fachhandel kämpfte mit Umsatzeinbrüchen
Otto gibt wohl Tochter Actebis ab

Der zum Otto-Konzern gehörende Computergroßhändler, Actebis, steht möglicherweise vor dem Verkauf. „Ob das ein Prozent sein wird oder einhundert, wissen wir noch nicht“, sagte eine Sprecherin am Mittwoch. Die Geschäfte der 100-prozentigen Otto-Tochter waren in den vergangenen Jahren nicht zufriedenstellend verlaufen.

HB SOEST/HAMBURG. Westcoast-Chef Joe Hemani hatte zuvor bereits die Geschäftsführung der Actebis Holding übernommen und den Wunsch geäußert, Actebis bis zum Jahresende zu kaufen. Offiziell gehe es derzeit um eine „strategische Allianz zur zukunftsgerichteten Stärkung der Actebis- Gruppe und zur Sicherung der Arbeitsplätze“, hieß es bei Otto in Hamburg.

Die Geschäfte der 100-prozentigen Otto-Tochter waren in den vergangenen Jahren nicht zufriedenstellend verlaufen. Nähere Angaben wurden jedoch nicht gemacht. Insbesondere der von Actebis belieferte IT-Fachhandel hatte mit Umsatzeinbrüchen zu kämpfen. Erfolgreich war der Soester Großhändler mit seiner Eigenmarke Targa, deren Produkte beim Discounter Lidl über die Ladentheke gehen. „Wir sind in den letzten Monaten wieder ganz zufrieden“, sagte die Actebis-Sprecherin. Actebis hat 2500 Mitarbeite. Im vergangenen Jahr machte Actebis nach eigenen Angaben rund 3,8 Mrd. Euro Umsatz.

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