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IT-Konzerne: Facebook-Gate erschüttert Silicon Valley

Facebook ist mit einer Kampagne gegen Google jäh gescheitert. Das Beispiel zeigt, wie hart die Bandagen in der Branche inzwischen sind.

Facebook-Gründer Mark Zuckerberg versteht sich inzwischen gut mit US-Präsident Obama. Quelle: Reuters
Facebook-Gründer Mark Zuckerberg versteht sich inzwischen gut mit US-Präsident Obama. Quelle: Reuters

Düsseldorf/San FranciscoMark Zuckerbergs Facebook erlebt sein Image-Waterloo. Der Versuch, inkognito über Zwischenschaltung eine PR-Agentur eine Kampagne gegen Konkurrent Google in Medien und Internet zu inszenieren, ist jämmerlich gescheitert, Facebook wurde als Auftraggeber enttarnt und bis auf die Knochen blamiert. Der dilettantisch durch die PR-Agentur Burson Marsteller inszenierte Versuch hebt den Ellenbogen-Kapitalismus in einer ohnehin von Egozentrikern regierten Industrie auf ein neues Level. Und es wird klar: Der bislang größte Machtkampf um die Vorherrschaft im Web tritt in seine heiße Phase.
Realität überholt Hollywood: Nach Genuss des Oscar-prämierten Films "The Social Network" drängt sich förmlich der Eindruck auf, Facebook-Gründer Mark Zuckerberg ist bereit, für den Erfolg alles zu tun. Er hintergeht Freunde, scheut vor keiner List zurück um an sein Ziel zu gelangen, das weltgrößte Social Network zu betreiben. Wer das für eine typische Übertreibung hielt, wurde jetzt eines Besseren belehrt. Im Auftrag von Facebook hatte eine PR-Agentur zahlreiche Medien und Blogger mit Informationen versorgt, die angebliche massive Datenschutzverletzungen durch Googles Gmail-Service "Social Circle" belegen sollten. Die Negativartikel hätten die Agenturschreiber auch gerne fertig angeliefert und über Medienkontakte geholfen, dass Blogeinträge in großen Medien wie der Huffington Post aufgegriffen würden. Die Tageszeitung USA Today berichtete über diese Flüsterkampagne, deren Urheber nicht auszumachen war. Ein Blogger stellte den E-Mailwechsel mit der Agentur online, die sich ihm gegenüber geweigert hatte, den Auftraggeber zu nennen. Am Wochenende konfrontierte der Newsweek-Journalist Dan Lyons dann Facebook mit seinen Rechercheergebnissen. Dermaßen in die Enge getrieben räumte ein Sprecher die Urheberschaft ein. In einem Statement wies man aber gleichzeitig empört jegliche böse Absicht zurück: Eine Verleumdungskampagne sei weder geplant noch autorisiert gewesen. Man habe nur klarstellen wollen, warum man bei Facebook die Daten seiner Mitglieder nicht für Dienste wie "Social Circle" freigeben wolle. Das hätte man wohl in einer klareren und transparenteren Form machen müssen.

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  • 16.05.2011, 15:07 UhrAnonymer Benutzer: Gramatig-verleided-zum-Ubergeben

    "So einer Schlechte Gramatig, von Artikel bleib nix Gedächnis", außer dass hier offentlich zwei Sprachsadisten den Freunden der deutschen Grammatik mal richtig zusetzen wollten. Schämt Euch! So viele üble Rechtschreibfehler. Der Artikel ist unles- und ungenießbar, schade, bei dem eigentlich interessanten Thema. Wie haben die`s zum Handelsblatt geschafft?

  • 16.05.2011, 10:41 UhrAnonymer Benutzer: redferne

    Vielen Dank, das dachte ich soeben auch!

  • 16.05.2011, 09:37 UhrAnonymer Benutzer: Rolf

    Hat diesen Artikel ein Schüler geschrieben? Rechtschreibung 5, Grammatik 4!

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