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Emi holt sich Korb bei Übernahmeangebot für Warner Music

dpa-afx LONDON. Der britische Musik-Riese EMI Group sich bei einem weiteren Übernahmeangebot für den US-Konkurrenten Warner Music einen Korb geholt. Die Offerte über 28,50 Dollar (22,62 Euro) je Aktie sei zurückgewiesen worden, teilte EMI am Mittwoch in London mit. Das am 1. Mai unterbreitete Angebot habe aus Aktien und Bargeld bestanden.

Warner wollte sich mit EMI allerdings nicht auf Verhandlungen einlassen, hieß es. EMI sei weiterhin an Warner interessiert und halte ein Zusammengehen für nutzbringend. Dabei müsse aber auch der Preis stimmen. Ein Zusammenschluss von EMI und Warner würde das drittgrößte Musikunternehmen der Welt schaffen - nach Universal Music und Sony BMG.

Stars aus dem EMI-Agebot wie die Rockband Coldplay und der Popmusiker Robbie Williams könnten mit Warner-Entertainern wie Madonna von einer Plattform aus vermarktet werden. Daher waren neue Gespräche über einen Zusammenschluss, wie Warner sie jetzt allerdings ablehnte, in der Branche lange erwartet worden.

EMI hatte bereits 2003 vergeblich ein Angebot von einer Milliarde Pfund (heute 1,45 Mrd Euro) für Warner Music ins Spiel gebracht. Das Musikunternehmen war schließlich von Eigentümer Time Warner an ein privates Konsortium unter Führung des früheren Seagram-Vorstandschefs Edgar Bronfman Jr. verkauft worden.

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