IT-Sicherheitsspezialist sieht keine Nachfragebelebung
SCM kann Verlust halbieren

Der deutsch-amerikanische IT-Sicherheitsspezialist hat im dritten Quartal 2004 bei einem Umsatzrückgang den Verlust mehr als halbiert.

HB MÜNCHEN. Eine Nachfragebelebung kann das bis vor kurzem im TecDax gelistete Unternehmen nach wie vor nicht erkennen, sieht aber erste Erfolge seines Sparprogramms. „Für das vierte Quartal 2004 erwartet SCM Microsystems Umsätze zwischen acht und elf Millionen US-Dollar und einen operativen Fehlbetrag“, teilte SCM am Donnerstag in Ismaning bei München mit. Die Bruttomarge, die von Juli bis September bedingt durch Inventar-Abschreibungen bei 29 Prozent lag, solle trotz der schwierigen Marktlage wieder auf 38 bis 41 Prozent steigen. Das Unternehmen rechnet folglich für das Schlussquartal mit keiner Belebung der Nachfrage, obwohl die Investitionen in der Informationstechnologie-Branche in den letzten drei Monaten eines Jahres tendenziell steigen.

SCM verbuchte im abgelaufenen Quartal einen Umsatz von rund elf Millionen US-Dollar (rund 8,6 Millionen Euro) nach 11,5 Millionen Dollar im Vorquartal. Vor einem Jahr waren noch Erlöse von 15,9 Millionen Dollar angefallen. Unter dem Strich halbierte das Unternehmen binnen Jahresfrist den Quartalsverlust auf 4,1 (Vorjahr 8,9) Millionen Dollar.

Angesichts der seit Jahren anhaltenden Verluste und der schwachen Nachfrage hatte SCM im August angekündigt, binnen sechs Monaten die Kosten um rund 25 Prozent reduzieren zu wollen. „Wie die aktuellen Ergebnisse belegen, greift das Sparprogramm bereits“, teilte die Gesellschaft mit. Vom zweiten zum dritten Quartal seien die operativen Ausgaben um 14 Prozent reduziert worden. „Die restlichen Einsparungen sollen bis zum Frühjahr 2005 umgesetzt werden.“ Den Bestand an liquiden Mitteln per Ende September bezifferte SCM auf 46,8 (Ende 2003: 55,0) Millionen Dollar.

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