IT-Vermieter
Grenkeleasing will weiter expandieren

Die Geschäft von IT-Vermieter Grenkeleasing scheint rund zu laufen. Mit steigenden Gewinnen will Vorstandschef Wolfgang Grenke trotz der derzeitigen schwächelnden Konjunktur weiter in Europa wachsen.
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FrankfurtDer IT-Vermieter Grenkeleasing will mit steigenden Gewinnen im Rücken seine Expansion in Europa fortsetzen. Nach einem Anstieg des Neugeschäfts um 18 Prozent und einer Gewinnsteigerung um knapp acht Prozent in den ersten neun Monaten erwarte Grenkeleasing auch für das Gesamtjahr deutliche Zuwächse, erklärte Vorstandschef Wolfgang Grenke in dem am Donnerstag veröffentlichten Quartalsbericht. Demnach soll das Neugeschäft im Gesamtjahr um rund 15 Prozent und der Gewinn nach Steuern zwischen 4,5 und 12 Prozent auf 41 bis 44 (Vorjahr: 39,25) Millionen Euro steigen. "Wir realisieren gegenwärtig im Neugeschäft attraktive Margen, die die Risiken unseres Geschäfts klar abdecken", sagte Grenke.

Grenkeleasing vermietet Computer, Drucker und Software an kleine und mittelgroße Firmen und bietet seinen Kunden über die Grenke Bank auch Online-Bankdienstleistungen an. Das Unternehmen aus Baden-Baden ist in 24 Ländern aktiv. Im dritten Quartal kamen vier neue Standorte in Italien, Irland, Polen und Deutschland hinzu, für das Schlussquartal seien weitere Eröffnungen in Malta, Italien, Großbritannien und Frankreich geplant. Den größten Teil des Wachstums erziele Grenkeleasing schon seit Jahren im internationalen Geschäft, auch wenn Deutschland mit einem Anteil von 34,4 Prozent am Neugeschäft immer noch der größte Einzelmarkt ist.

In den ersten neun Monaten wuchs das Neugeschäft von Grenkeleasing um 18 Prozent auf 726 Millionen Euro. Der Gewinn legte um 7,7 Prozent auf 30,24 Millionen Euro zu, was im Rahmen der Analystenerwartungen lag. Die im Kleinwerteindex SDax gelistete Aktie notierte denn auch kaum verändert bei 50,79 Euro.

Allerdings bekam auch Grenkeleasing die schwächelnde Konjunktur in Europa zu spüren: Die Aufwendungen für Forderungsausfälle und Risikovorsorge stiegen von Januar bis September auf 32,5 Millionen Euro nach 25,4 Millionen Euro im Vorjahr. Im vierten Quartal sei mit steigenden Forderungsausfällen zu rechnen, die im dritten Quartal rund 1,8 Prozent der Leasingsumsätze betrugen.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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